Critical Making - Ein Praxisbeispiel für Makerbildung in der Schule
10-01, 10:30–12:00 (Europe/Berlin), Quecke(Werkstatt 2)
Language: Deutsch

Wie können wir Kinder und Jugendliche besser auf die künftigen Herausforderungen vorbereiten? In diesem Workshop beleuchten wir Critical Making als neuen Bildungsansatz und bauen als Praxisbeispiel eine kleine Taschenlampe


Die Angst vor Fachkräftemangel und dessen wirtschaftliche Auswirkungen führten in der Vergangenheit zu einer starken Förderung der MINT Bildung. In diesem Kontext ist auch "Making" zu einem beliebten Schlagwort für die Förderung digitaler, technischer und naturwissenschaftlicher Fähigkeiten geworden.

Leider ist Making oft alles andere als nachhaltig oder kritisch. Durch den Fokus auf MINT ist meist nur der digitale Teil wichtig, während die Förderung anderer wichtigen Kompetenzen sowie Nachhaltigkeit bleiben auf der Strecke. Wir denken, dass Critical Maker Education das Making zu seinen Ursprüngen zurückführen und das Maker-Mindset im Bildungsbereich sichtbar machen sollte. Und sich von Angeboten abgrenzen, bei denen es nur um MINT-Förderung geht.

In diesem Workshop wollen wir euch einen Einblick in unseren Ansatz des Critical Makings geben und euch diesen hautnah erleben lassen. Während wir gemeinsam eine kleine Taschenlampe bauen, werden wir die Konzepte des Critical Making erklären und einige Ansatzpunkte aufzeigen, um eure Projekte, Workshops oder Unterrichtsstunden kritischer zu gestalten.

Alex is a researcher at the TU Berlin and manages a FabLab in the deep south of Bavaria. He loves 3D printing, recreating scientific instruments and getting lost on unnecessary nerdy projects.

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Susanne verbindet verschiedene Berufe und Lebenserfahrungen in ihrer Arbeit als Praktikerin im Bereich des digitalen Lernens für Junge Tüftler. Als Medienpädagogin vertritt sie die Haltung, dass gemeinsames, erfahrungsbasiertes Lernen mit anderen und von Menschen geschaffene Artefakten in Bezug auf unsere Umwelt der Schlüssel zu einer nachhaltigen und gerechten Zukunft ist. Als Mediatorin setzt sie sich leidenschaftlich für die Gestaltung von Kommunikationsprozessen ein, die die individuelle Entwicklung eingebettet in soziale Netzwerke fördern. Als Konservatorin für Architektur und Kunst bringt sie ihre Leidenschaft für die Bedeutung von Materialien und deren Geschichte ein. Und als Sozialwissenschaftlerin hat sie stets einen kritischen Blick auf die gesellschaftliche Entwicklung und die Überzeugung, dass die Verantwortung für progressiven Wandel in unseren Händen liegt.

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