18.10.2026 –, Raum 2: Bildung
Völkische Esoterik im Klassenzimmer: Eine verdeckte Recherche in der Anastasia-Bewegung
Die aus Russland stammende Anastasia-Bewegung gibt sich naturverbunden, ökologisch und unpolitisch. Doch bei genauerer Betrachtung kommen Rassismus, Antisemitismus und Verbindungen zur extremen Rechten zum Vorschein. Alexander Kalski hat mehrere Monate – teils verdeckt – im Umfeld der völkischen Esoteriker recherchiert. Er laß in geschlossenen Telegramgruppen mit, besuchte Netzwerktreffen und konnte so eine geplante Schulunterwanderung in Mecklenburg-Vorpommern aufdecken.
Ich bin seit vier Jahren im Lokaljournalismus und Reporter bei der Ostsee-Zeitung in Rostock. Dort recherchiere ich vor allem zu lokal- und sicherheitspolitischen Themen. Einer meiner persönlichen Schwerpunkte in der Arbeit liegt bei Recherchen zu Extremismus. Wenn ich mal nicht arbeiten sollte, verbringe ich meine Zeit am liebsten im Kreise meiner Familie/Freunde, beim Fußball oder auf Reisen.
Laura Schenderlein ist Historikerin und arbeitet seit 2014 in der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus – zunächst in Mecklenburg-Vorpommern, ab 2016 in Brandenburg. Mit dem Themenfeld völkischer Siedlungsprojekte befasst sie sich seit ihrem Studium, in den letzten Jahren insbesondere mit der Anastasia-Szene.
