CORRECTIV.Lokal Konferenz 2026

Was Daten uns über unser Wasser erzählen
17.10.2026 , Raum 1: Klima

Was Daten uns über unser Wasser erzählen


Wie sauber sind unsere Flüsse? Wie gut wird unser Trinkwasser in Deutschland getestet? Mit diesen Fragen beschäftigen sich aktuelle Recherchen der CORRECTIV.Klima-Redaktion. Die Antworten darauf finden sich nicht in einzelnen Dokumenten oder Pressemitteilungen – sondern in umfangreichen Datensätzen, Messwerten und Behördeninformationen.
In dieser Session zeigen wir, wie aus abstrakten Daten investigative Geschichten entstehen. Gemeinsam schauen wir auf aktuelle Recherchen zu Wasserqualität, Schadstoffen und Trinkwasserkontrollen: Welche lokalen Geschichten stecken in den Zahlen? Welche Recherchen lassen sich daraus vor Ort entwickeln? Und wie können Journalist:innen Daten verständlich und relevant für ihr Publikum aufbereiten?

Die Session richtet sich an Lokaljournalist:innen, die datenjournalistische Ansätze für ihre eigene Arbeit nutzen wollen – auch ohne großes Datenteam. Wir sprechen darüber, wie sich Datensätze auswerten lassen, welche Aussagen belastbar sind und wie man daraus Geschichten mit lokalem Bezug entwickelt.

CORRECTIV Senior Reporterin Klima, Wirtschaft und Finanzen
Recherche – Redaktion & Lokal

Gesa arbeitet als investigative Reporterin zu den Themen Klima, Wirtschaft und Finanzen. Sie koordiniert außerdem die Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen CORRECTIV.Klima und dem CORRECTIV Lokalnetzwerk.
Ihr Volontariat absolvierte sie an der Evangelischen Journalistenschule in Berlin. Nach ihrer Ausbildung war sie mehrere Jahre als Reporterin für die taz am Wochenende tätig, bevor sie für ein Jahr in den Lokaljournalismus nach Brandenburg wechselte. Für ihre Texte und Recherchen wurde sie mehrfach für renommierte Journalistenpreise nominiert, darunter der Deutsche Journalistenpreis, der Deutsche Reporterpreis und der Ernst-Schneider-Preis. 2020 erhielt sie den Nachwuchspreis „Grüne Reportage“ des VDAJ.
Gesa ist Alumna des Oxford Climate Journalism Network (OCJN) und war mehrfach Stipendiatin von Netzwerk Recherche und der Olin GmbH.