Ein Blick in die Zukunft: Fünf Jahre e-ID und Vertrauensinfrastruktur. Wie nutzerzentrierte, vertrauenswürdige Daten die Schweiz verändern werden.
Wie sieht die Schweiz fünf Jahre nach Einführung der e-ID und der swiyu-Vertrauensinfrastruktur aus? Der Beitrag zeigt, was möglich ist: Kontrolle der Daten durch die Nutzenden, durchgängig automatisierte Prozesse und eine lebendige Landschaft diverser Ökosysteme mit ihren Trust Registries, die den Austausch vertrauenswürdiger Daten zwischen unterschiedlichsten Akteuren aus der Privatwirtschaft und dem öffentlichen Dienst ermöglichen.
Stellen wir uns die Schweiz fünf Jahre nach dem erfolgreichen Start der e-ID und der swiyu-Vertrauensinfrastruktur vor. Die e-ID ist selbstverständlicher Alltag und auf der staatlichen Vertrauensbasis ist ein vielfältiges Ökosystem entstanden. Behördengänge, Onboarding und Nachweisprüfungen laufen weitgehend automatisiert ab. Menschen geben nur die Daten preis, die wirklich nötig sind. Neben der eidgenössischen Infrastruktur tragen diverse fachspezifische Einrichtungen das fachliche Vertrauen – etwa für Gesundheit, Bildung, Mobilität, Finanzen oder Verbände. Der Beitrag zeigt, wie aus offenen Standards, quelloffenen Komponenten und föderiertem Vertrauen eine nachhaltige, interoperable und souveräne Infrastruktur entsteht und welche Weichen heute gestellt werden müssen, damit dieses Bild Wirklichkeit wird.
Axel verantwortet bei Adnovum das Angebot rund um e-ID und Vertrauensinfrastrukturen. Er berät Banken, Versicherungen und Behörden zu Themen wie Verifiable Credentials und digitales Onboarding. Um das e-ID-Ökosystem voranzubringen, bringt er im Rahmen von DIDAS sowie des Trust Flow Diagram Repositorys regelmässig unterschiedliche Stakeholder zusammen, um Anwendungsfälle und deren Umsetzung zu diskutieren.
Zuvor leitete er eine Forschungsgruppe für Theoretische Chemie an der ETH Zürich. Heute freut er sich, erneut an einem hochaktuellen Thema mit grosser praktischer Relevanz und gesellschaftlicher Wirkung zu arbeiten.