Claas Leiner
Claas Leiner arbeitet freiberuflich in Kassel und
bietet Schulungen, Dienstleistungen und Support rund um die freien Geoinformationssysteme QGIS, GRASS, SpatiaLite, Postgis sowie GDAL/OGR an. Desweiteren bearbeitet er Aufträge zu Geodatenaufbereitung, -analysen und thematische Kartografie.
Besonders verbunden ist er mit QGIS - als Mitglied des QGIS-Anwendervereins QGIS-DE, als Mitorganisator der QGIS-Anwendertreffen sowie als Bronze-Sponsor des Projektes.
Beiträge
Die Teilnehmer/innen lernen, wie sie mit Hilfe von ogr2ogr, NAS-XML-Dateien und OSM-Rohdaten nach SpatiaLite, PostGis oder Shapefile konvertieren, dabei Inhalte auswählen und in ein andere Koordinatensystem umprojizieren. Mit der Integration der Werkzeuge in Linux-Shell-Skripts oder Windows-Batch lassen sich ganze Daten-Verzeichnisse konvertieren und viele Abläufe automatisieren,
Der Kurs wendet sich an Nutzer von QGIS oder anderen GIS-Programmen, die keine Angst vor der Kommandozeile haben .
Im Workshop lernen die Teilnehmer/innen einen Geodatenverarbeitungsprozess mit Abfragen, Berechnungen, Überlagerung, Dissolve etc. unter Nutzung der grafischen Prozessmodellierung effektiv zu entwerfen und zu testen.
Der Workshop wendet sich an QGIS-Anwender/innen, die über grundlegende Erfahrungen im Umgang mit der QGIS-Werkzeugkiste verfügen.
Ein Bespielprojekt und ein kurzes schriftliches Skript sehen zur Verfügung.
Bei der Kartendarstellung im QGIS wird es immer schwieriger,
auf wirklich unüberwindliche Grenzen zu stoßen.
Mit Hilfe des verschachtelbaren Symol-Layer-Konzeptes, einiger spezieller Symbol-Layer-Typen und des Geometriegenerators, lassen sich auch ungewöhnliche Flächensignaturen und exzentrische Ideen umsetzen . Regelbasierte Darstellung und datendefinierte Übersteuerungen machen die Inhalte sämtlicher Attribute gleichzeitig für die Darstellung nutzbar.
Anhand des gleichen Beispiels wie im Workshop "Grafischer Modeller", wird ein Prozess zur Geodatenverarbeitung umgesetzt. Diesmal jedoch nicht mit den QGIS-Werkzeugen, sondern über räumliche SQL in einer SpatiaLite-Datenbank oder über die SQL-Eingabe im QGIS. Für Teilnehmer/innen beider Workshop ergibt sich so eine interessante Vergleichsmöglichkeit. Der Prozess umfasst die klassischen GIS-Werkzeuge Dissolve mit Wertezusammenfassung, Verschneiden (intersect), SpatialJoin und Puffer.