Stefan Sander
Ich leite das Ressort Vermessung, Katasteramt und Geodaten bei der Stadt Wuppertal. Mein Bereich hat den Lead beim Aufbau des Urbanen Digitalen Zwillings der Stadt Wuppertak ("DigiTal Zwilling"). Das Projekt ist gefördert in der dritten Staffel von "Smart Cities made in Germany". Alle unsere Entwicklungen in diesem Kontext sind Open Source und können frei nachgenutzt werden.
Beiträge
Wir stellen ein Open-Source-Kooperationsmodell vor, in dem eine Stadtverwaltung aktiv an der Weiterentwicklung und Pflege ihrer Software beteiligt ist. Durch Git-Submodule, GitHub Actions und eine webbasierte IDE kann die Verwaltung eigenständig Hilfeseiten und Konfigurationen anpassen und Releases auslösen. Das Modell zeigt, wie öffentliche Auftraggeber digitale Souveränität gewinnen und Open Source nachhaltig in ihre Arbeitsprozesse integrieren können.
Welche Rolle spielen die Amtlichen Geobasisdaten, insbesondere ALKIS, in einem Urbanen Digitalen Zwilling (UDZ)? Am Beispiel des UDZ der Stadt Wuppertal wird gezeigt, wie sich die traditionelle Idee der Bereitstellung einer Basiskartenebene in ein neues Verständnis verwandelt hat, nämlich die Bereitstellung von Geobasisobjekten, die eine datenquellenübergreifende Zusammenführung diverser Fachdaten erlauben. Dabei wird die Bedeutung der Vektordaten (hier MapLibre-Technologie) herausgearbeitet.