Christoph Friedrich
Schon während des Geoinformatik-Studiums in Münster zog es mich in die Fernerkundung, wo ich im openEO-Projekt involviert war und anschließend ans Earth Observation Research Cluster nach Würzburg ging. Inzwischen arbeite ich als Geospatial Data Engineer bei GRAS in Köln an unserer Plattform "EUDRx", die mit Satellitenbild-gestützter Abholzungserkennung unseren Kunden aus der Kaffee- und Kakao-Branche bei der praktischen Umsetzung der EU-Entwaldungsverordnung hilft.
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Man meint es sei eigentlich ganz einfach: Der Kunde lädt seine Geodaten hoch, man verarbeitet sie und leitet sie weiter. Doch was ein valides Polygon ist, darüber haben verschiedenste Stellen verschiedenste Ansichten – und auch Open-Source-Bibliotheken sind sich da alles andere als einig. Anhand einiger Praxisbeispiele aus dem Zusammentreffen von Kaffeeindustrie, Geodaten und EU-Regulierung illustriert der Vortrag die Vielfalt an Fallstricken und wie man ihrer Herr werden kann.
Letztes Jahr habe ich vorgestellt, wie ich die EFA JSON API reverse-engineered habe, um die Busse in Würzburg zu tracken. Inzwischen ist über ein Jahr Datenmaterial beisammen und ich möchte kurz zeigen, was sich darin finden lässt.