27.03.2026 –, WS3 (VG 1.102)
Die Teilnehmer modifizieren OSM-Daten in einer PostgreSQL/Postgis-Datenbank. Zur besseren Verständlichkeit werden die Ergebnisse mit QGIS visualisiert. Der Schwerpunkt liegt jedoch im Verständnis und der Anwendung der Postgis/PostgreSQL-Anweisungen.
Der Workshop dient dazu, einen Einstieg in die Postgis-Anweisungen zu bekommen.
Im Workshop erzeugen wir eine OSM-Datenbank mit dem Programm osm2pgsql. Anschließend bearbeiten wir die Daten mit psql auf Basis der Kommandozeile. Dazu formulieren wir SQL-Befehle mit der Erweiterung Postgis und testen die Wirkung. Aus mehreren Befehlen setzen wir einfache Scripte zusammen. Mit QGIS schauen wir uns die Wirkung an, dabei sehen wir, wie QGIS mit einer Datenbank zusammen arbeitet. Außerdem wird erkennbar, dass es sinnvoll sein kann, SQL-Kommandos vorzuschalten, um die Abfragen in QGIS zu vereinfachen.
Teilnehmer, die einen eigenen Laptop mitbringen wollen, sollten folgendes installiert haben:
postgresql 16.10 ( https://de.wikipedia.org/wiki/PostgreSQL )
postgis 3.5.3 ( https://de.wikipedia.org/wiki/PostGIS )
qgis 3.40.9 ( https://de.wikipedia.org/wiki/QGIS )
mit plugin osmDownLoader
Das Plugin ist in Qgis vorhanden, muss aber upgedatet werden
osm2pgsql 1.11.0 ( https://osm2pgsql.org )
außerdem:
einen Editor, einen Terminalemulator (Eingabeaufforderung, Konsole, Terminal, ...),
eine Shell zur Ausführung einfacher Scripte
Vorkenntnisse der Sprache SQL sind sehr hilfreich. Gegebenenfalls empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Vortrags: PostgreSQL und Postgis für Einsteiger, Mittwoch, 25. März 2026, 17:40–18:00 Uhr, HS3 (ZHG 009)
Ich bin Vermessungsingeniur, habe ca. 30 Jahre in der IT einer Erdbaufirma verbracht und kenne damit viele Autobahnen, Neubaustrecken der DB, Flughäfen, Deiche, Kanäle und mehr.
OpenStreetMap habe ich 2007 entdeckt, als ich mich über den Aufwand örgerte, mit dem gekaufte (!) Kartendaten auf einem Navi eines großen amerikanischen Herstellers installiert werden.
Im Jahr darauf habe ich mich auch selbst bei OSM angemeldet und die Zeit noch miterlebt, als es für uns keine Luftbilder gab und der eigene Track die erste Linie in einer leeren Karte war.
Seit einigen Jahren betreibe ich nebenher ein kleines Büro für Dienste rund um OSM.