BoF zum Thema "Archivierung von OpenStreetMap"
27.03.2026 , BoF2 (ZHG 005)

Bei dieser BoF, die an den Vortrag um 9:00 Uhr anknüpft, werden Themen der OSM-Langzeitarchivierung (LZA) öffentlich diskutiert. Die AG zu OSM-LZA, die bereits erste Treffen durchgeführt hat, wird bei der BoF dabei sein und die im Vortrag vorgestellten Themen detaillierter ausführen. Außerdem werden erste Erfahrungen mit internationaler Kooperation im Antragsprozess durch die Staatsbibliothek zu Berlin vorgestellt.
Der Schwerpunkt liegt auf dem Austausch mit der Community.


Diese Birds-of-a-Feather-Sitzung (BoF) ist die erste öffentliche Gesprächsrunde zum Thema OSM-Archivierung und knüpft an den Vortrag um 9:00 Uhr an. Kürzlich wurde eine Arbeitsgruppe zu OSM-Langzeitarchivierung gegründet, die bereits erste Treffen durchgeführt hat. Einige Mitglieder der AG werden im BoF dabei sein.

Die im Vortrag vorgestellten Themen werden bei Bedarf detaillierter ausgeführt und Fragen werden beantwortet. Außerdem wird vorgestellt, dass die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (SBB) durch einen auf internationale Kooperation ausgerichteten Pilotantrag erste Erfahrungen im Antragsprozess gesammelt hat und an der Weiterentwicklung des Konzepts arbeitet.

Der Schwerpunkt liegt auf der Diskussion. Wir sind an den Meinungen und Ideen der Community interessiert und freuen uns auf einen regen Austausch.

Eszter Kiss studierte Kartographie und Geoinformatik in Budapest, Mainz und Dortmund. Sie sammelte Erfahrungen in verschiedenen Bereichen, u.a. im Militärkartographischen Institut der Ungarischen Streitkräfte und in der Nationalbibliothek Ungarns. Seit 2016 arbeitet sie beim Bundesamt für Kartographie und Geodäsie im Referat „Grundsatz Geoinformation“ und ist Key Account Managerin für die FOSSGIS e.V.

Diese(r) Vortragende hält außerdem:

Siehe hierzu die unter pirschkarte.de zugänglichen Informationen. Dort finden Sie alle notwendigen Informationen. Wenn noch Fragen offen sind, können Sie mich gerne kontaktieren.

Diese(r) Vortragende hält außerdem:

Seit 2021 baut Martin Jeske das Referat Digitale Kartographie und Geodaten an der Kartenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin auf. Eines seiner zentralen Themen ist Geodaten in Bibliotheken. Zuvor forschte er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Basel zur Vermessung und Kartierung Russlands und wurde dort promoviert. Die daraus hervorgegangene Monographie Ein Imperium wird vermessen ist frei zugänglich.

Nicht nur für seine Forschungen als Historiker, sondern auch für seine aktuellen Aufgaben in der Bibliothek ist es von besonderer Bedeutung, dass Martin Jeske auch als Vermesser ausgebildet worden ist. Mit diesem speziellen beruflichen Hintergrund ist es ihm ein Anliegen, die OpenStreetMap-Daten als bedeutendes Kulturerbe der digitalen Gesellschaft zu verstehen und gemeinsam mit der OSM-Community und anderen Akteuren einen Weg für die Langzeitarchivierung und Verfügbarkeit (!) zu finden.