Automatisierung mit QGIS-Modellen und Python

Der QGIS Model Designer ist ein no-code Werkzeug für ETL-Prozesse. Im Workshop entwickeln wir ein Modell und übersetzen es in Python. Ziel ist es, das Modell dann als stand-alone-Werkzeug über Python aufzurufen.


Workshopinhalt: Wir betrachten die QGIS-Verarbeitungswerkzeuge und wie sie in einem Modell zur Anwendung kommen. Wir definieren die Ein- und Ausgaben des Modells und verknüpfen sie mit den Verarbeitungswerkzeugen. Danach rufen wir das Modell in QGIS auf und prüfen seine Funktion. Unser Modell speichern wir dann als Python-Skript ab. Dieses benutzen wir als Grundlage für einen automatischen Prozess, der mittels Python außerhalb der QGIS-Oberfläche aufgerufen wird. Auf Fallstricke bei dieser Art der Automatisierung wird hingewiesen.

Workshopniveau: routinierte QGIS-Anwender mit ersten Python-Erfahrungen
Zielgruppe: QGIS-Anwender, die den Model Designer kennenlernen und wissen wollen, wie Modelle mittels Python zur Automatisierung genutzt werden können
Lerninhalt: Entwickeln von QGIS-Modellen, Übersetzen dieser Modelle in ein Python-Skript, Aufrufen des Skripts
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Python sind unbedingt erforderlich ebenso wie QGIS-Kenntnisse auf Anwenderniveau; generelle Kenntnisse über die Datenprozessierung in einem GIS sind von Vorteil; Erfahrungen mit QGIS-Modellen sind nicht erforderlich

Bernhard Ströbl

Seit meinem Studium beschäftige ich mit GIS, davon beinahe 20 Jahre mit FOSSGIS, insbesondere mit QGIS und PostGIS. Meine Schwerpunkte sind VektorGIS und Datenbanken (Datenmodellierung und -abfrage) sowie darauf aufsetzende Dienste und Prozesse. Nachdem ich viele Jahre die GIS-Systeme der Stadtverwaltung Jena betreut habe, bin ich seit nunmehr 4 Jahren im Competence Center Geoinformation bei Dataport tätig.