25.03.2026 –, HS1 (ZHG 011)
State of Open Source GIS in 2026. Open Source ist aus Geospatial nicht mehr wegzudenken. In vielen Bereichen sind Open Source Lösungen inzwischen der Quasi-Standard (PostGIS, GeoServer, QGIS). Aber was ist von den alten Ideen wirklich geblieben, was gibt es Neues, welchen Einfluss wird KI auf Open Source haben und wie geht es weiter?
Zuerst gab es Software. Dann kamen proprietäre Lizenzen. Deswegen musste jemand Freie Software neu erfinden, nur um sie fast an Open Source zu verlieren, das dann langfristig aber doch wieder frei wurde. Dann hat Open Source die großen Tech-Giganten ermöglicht, die es jetzt wieder auffressen. War das wirklich nicht abzusehen?
Und wie sieht es heute im Geo und GIS Bereich aus? Was passiert mit Open Source GIS in Zeiten agiler Software-Entwicklung, Cloud-Architekturen und KI?
Arnulf ist Gründungsmitglied der OSGeo, hat die FOSSGIS mit ins Leben gerufen, hat die Grundlagen für die erste Version der Software Mapbender gelegt und war viele Jahre als "Advocate" mit vielen Vorträgen unterwegs, um Open Source salonfähig zu machen. Bereits 2005 hat er auf der Wikimania erste Verbindungen zwischen OpenStreetMap und Wikipedia aufgebaut (nebenbei war auch der Launch von Google Maps in 2005 :-).
Aktuell arbeitet Arnulf als Moderator und Scrum Master im Projekt der AG SmartMapping der AdV und ist Product Owner für das Team Base. Er arbeitet als Senior Consultant bei der Firma terrestris GmbH & Co. KG, ist Vorsitzender des Ngakde. e.V. und reist immer noch viel und gerne.