24.06.2026 –, Nebuchadnezzar Sprache: Deutsch
Wenn verschwenderische und nicht wertschöpfende Tätigkeiten mittels KI automatisiert werden, dann wird nichts gewonnen. Vermutlich wird durch die Institutionalisierung eines Werkzeugs diese Tätigkeit sogar noch stabiler in das System einer Organisation eingebunden und die Verschwendung auf Dauer gestellt.
Anhand des Konzepts der sieben Arten der Verschwendung will ich diskutieren, warum und wie wir bei der Einführung neuer KI-Werkzeuge unsere Prozesse intensiv kritisch hinterfragen sollten.
"Muda" ist ein Wort aus dem Japanischen und bedeutet "Abfall". Mit diesem Begriff werden sieben verschiedenen Arten von Verschwendung bezeichnet, die in der klassischen Prozessoptimierung betrachtet werden, um Abläufe effektiver und effizienter zu gestalten.
Ich will die Anwendung von KI auf das möglicher Auftreten von "Muda" untersuchen und aufzeigen, welche (nicht beabsichtigten) Verschwendungen mit diesem Werkzeug kaschiert werden könnten.
Im interaktiven Teil des Workshops will ich ein Beispiel aus der Praxis der TNs gemeinsam überprüfen, um zu erkunden, wie es vielleicht auch ganz anders gehen könnte - ohne KI oder so, dass die KI einen wirklich bedeutenden Beitrag zur Wertschöpfung leistet.
Ich bin freier Berater für Managementsysteme, Veränderungen und Problemlösung.
Früher auch Chemiker, Qualitätsmanager, Engineering-Team-Leiter, Laborleiter.