AI Fluency Framework
24.06.2026 , Mjolnir
Sprache: Deutsch

Viele KI-Trainings versprechen bessere Ergebnisse durch bessere Prompts. Doch was passiert, wenn ein Training genau dieses Versprechen nicht ins Zentrum stellt? In dieser Session unterziehe ich das kostenlos verfügbare AI-Fluency-Training von Anthropic einem Review — und zwar im Dialog mit einem Chatbot. Dabei spreche ich nicht lediglich über die vermittelten Prinzipien, sondern wende sie direkt an.

So wird diese Session selbst zum Beispiel für das, was das Training behauptet und anders macht: weg von der Suche nach dem einen perfekten Prompt, hin zu einer reflektierten Interaktion mit Chatbots. Im Verlauf des Reviews wird sichtbar, welches Verständnis von Mensch-KI-Zusammenarbeit, Urteilskraft und Verantwortung dem Training zugrunde liegt und ob dieser Ansatz tatsächlich mehr leistet als klassische Prompting-Kurse.


Rund um Prompting hält sich hartnäckig die Vorstellung, man müsse nur die richtigen Phrasen kennen, um mit Chatbots zuverlässig zu guten Resultaten zu kommen. Viele Trainings bedienen dieses Bild: mehr Vorlagen, mehr Rezepte, mehr vermeintlich magische Prompts. Das frei verfügbare AI-Fluency-Training, das in dieser Session im Mittelpunkt steht, setzt an einer anderen Stelle an.

Ich möchte es nicht einfach vorstellen, sondern einer kritischen Überprüfung unterziehen — und zwar im Dialog mit einem Chatbot. Die Session ist so aufgebaut, dass die vermittelten Prinzipien nicht nur beschrieben, sondern direkt angewendet werden. Während ich das Training prüfe, nutze ich den Chatbot selbst als Werkzeug und Medium, um sichtbar zu machen, welches Verständnis von Prompting, Zusammenarbeit, Urteilskraft und Verantwortung dem Ansatz zugrunde liegt.

Im Zentrum steht dabei der Paradigmenwechsel vom Bedienen von Software zum Interagieren mit Chatbots. Es geht also nicht um die Suche nach dem einen perfekten Prompt, sondern um die Frage, ob und wie ein anderer Umgang mit LLMs entsteht: weniger Kommando, mehr Kontext; weniger Trickliste, mehr Urteilskraft; weniger reine Automation, mehr reflektierte Zusammenarbeit.

Die Teilnehmenden erleben so nicht nur eine Einschätzung des Trainings, sondern zugleich die praktische Demonstration von dessen Grundidee. Am Ende soll besser beurteilbar sein, worin sich dieser Ansatz von klassischen Prompting-Kursen unterscheidet, was daran substanziell ist und ob sich daraus ein überzeugenderes Verständnis von Prompting ergibt.

Diese(r) Vortragende hält außerdem: