Thomas Starz

Thomas Starz ist Product Owner, Trainer und Projektbegleiter.
Er unterstützt Produktmenschen bei der Definition ihrer Produktziele bis zur Planung inkrementeller Lieferungen. Mit seiner langjährigen Erfahrung als Projektmanager, technischer Autor, Requirements Engineer und agiler Coach hilft er Organisationen, ihre Produktentwicklung modern und effektiv zu gestalten.


Firma:

ri:level GmbH

Jobtitel:

Product Owner


Beiträge

20.05
14:10
45min
KI plus Visualisierung im regulierten Umfeld - Gemeinsam und auditfest entscheiden und dokumentieren
Olaf Bublitz, Thomas Starz

Produktentwicklung im regulierten Umfeld erfordert Verlässlichkeit und Nachvollziehbarkeit. Gleichzeitig erfordert der Markt immer schnelleres und effizienteres Arbeiten.
Viele Organisationen setzen dazu bereits KI für Anforderungsanalyse, Codegenerierung, Dokumentation oder Testgenerierung ein. Doch mehr und schnellerer Output bedeuten nicht automatisch mehr Verständnis oder höhere Sicherheit. Der Schlüssel liegt in verknüpften visuellen Methoden in Verbindung mit KI.
KI unterstützt die Analyse, Strukturierung und Konsistenzprüfung.
Visuelles Arbeiten stellt sicher, dass Kontext und Zusammenhänge jederzeit sichtbar sind.

Das Ergebnis:
* Schnellere, belastbare Entscheidungen durch einbeziehen unterschiedlicher Perspektiven
* Regulatorische Konformität durch nachvollziehbare Dokumentation
* Sichere Lieferung durch klare Priorisierung und Risikomanagement

Der Vortrag richtet sich an Entscheider, Produktverantwortliche und Entwicklungsleiter, die KI für den Geschwindigkeitsvorteil nutzen und gleichzeitig Klarheit gewährleisten wollen.

KI in der Medizintechnik
Kopernikus 3
20.05
16:20
45min
Requirements muss man sehen: Warum Produktteams aufhören sollten, im Nebel zu arbeiten
Thomas Starz, Olaf Bublitz

Verständnis und Verlässlichkeit entstehen nicht durch präzises Schreiben, sondern durch gemeinsames Erarbeiten. Klassisches Requirements Engineering erhöht nicht die Sicherheit, sondern erschwert oft die Kommunikation. Entscheidungen werden sicherer, wenn man etwas gemeinsam entwickelt. Der Versuch, Komplexität in Worte zu fassen, scheitert – als ließe sich Klarheit durch präzise Formulierungen erzwingen.
Spoiler: Regulatorik, egal in welcher Branche, fordert Nachvollziehbarkeit, nicht bestimmte Formulierungsregeln.
In diesem Vortrag zeigen wir, wie visuelles Denken hilft, dieses Problem zu lösen. Entscheidend ist, dass die visuellen Methoden systematisch miteinander verbunden werden – sodass ein roter Faden von der Strategie über die Discovery bis zur Delivery entsteht. Teams erkennen schneller, was wirklich wichtig ist. Entscheidungen fallen leichter. Umsetzung wird schlanker. Vor allem aber: Die Produktentwicklung gewinnt an Fokus, Tempo – und gemeinsamem Verständnis.
Wir laden ein zur Diskussion: Was wäre, wenn Requirements Engineering keine isolierte Disziplin mehr wäre, sondern ein ganzheitlicher gemeinsamer Denkprozess, in dem alle für das Produkt notwenigen Ergebnisse (Code, Tests, Dokumentation) gemeinsam und verlässlich erzeugt werden?
Den Hintergrund der Präsentation bildet das durchgängige Praxisbeispiel aus unserem Buch „Agile Produktentwicklung mit visuellen Methoden“  (dpunkt.verlag 2025).

Agilität in der Medizintechnik
Kopernikus 2