MEDLOK - Medizinische Produkte und ihre Lokalisation für einen bedarfsgerechten Einsatz zur Krisenbewältigung
21.05.2026 , Kopernikus 2
Sprache: Deutsch

Die technische Universität Graz befasst sich im Rahmen des staatlich geförderten Forschungsprojektes "MEDLOK" mit der Möglichkeit eine zentralisierte, landesweite Datenbank von Medizingeräten zu schaffen, um damit die Resilienz in Österreich zu steigern. Konsortial- und damit direkte Projektpartner sind: Land Steiermark (Gesundheitsbehörde); Bundesministerium für Landesverteidigung BMLV; Predicting Health GmbH; KAGES - Steiermärkische Krankenanstalten GmbH; Paris Lodron Universität Salzburg Z_GIS sowie das DCNA-Disaster-Compentence-Network-Austria.
Das Forschungsprojekt befasst sich mit der Schaffung einer landesweiten Gesundheitsdatenbank für Medizingeräte, sodass im Falle einer Krise oder Katastrophe, bedarfsmäßige Geräte schnell aufgefunden werden können und sinnhaftig eingesetzt werden. Ebenso wird daran gearbeitet durch den Einsatz von A.I. (Reinforced Learning) Modelle und Simulationsumgebungen zu schaffen, welche bei kritischen Versorgungsspitzen mögliche Entscheidungshilfen sein können. Hauptthemen sind: Einheitliche Nomenklatur von Medizingeräten (landesweit oder EU-weit); Technische Anforderungen an eine landesweite Medizingeräte-Datenbank zur Nutzung in Krisen-Zeiten; A.I unterstützte Ressourcen-Umverteilung bei Hospitalisierungs-Spitzen.