20.05.2026 –, Kopernikus 2 Sprache: Deutsch
Agile Frameworks sind in vielen MedTech‑Organisationen etabliert, erzeugen jedoch oft nur Aktivität statt besserer Entscheidungen. Der Vortrag zeigt, warum Frameworks im regulierten Umfeld häufig scheitern: fehlendes Mandat für Product Owner, Teams ohne Risiko‑ oder Produkthoheit sowie Quality und Compliance als Kontrolle statt als lernorientierter Systembestandteil.
Wir erläutern, wie der Wandel von Doing Agile zu Being Agile gelingt: durch klare Entscheidungswege, frühe Risikoidentifikation, Transparenz über Abhängigkeiten und sichtbares Lernen. Agilität endet nicht mit dem Release – echte Verantwortung entsteht erst durch Produktdenken über den gesamten Lebenszyklus von Entwicklung bis zum Ende des Produktlebenszyklus.
Zudem beleuchten wir, wie eine DoD gestaltet sein muss, das Safety, Verifikation und Traceability integriert.
Abschließend zeigen wir, warum Führung und Coaching der zentrale Hebel sind und wie Reife über Time‑to‑Learning und Risikoreduktion messbar wird.
Constantin Hoya ist Director Agile Organization bei Olympus in Hamburg und Tokio. Er begleitet Teams und Führungskräfte in der agilen Produktentwicklung. Seit 2006 im Projektmanagement tätig, arbeitet er seit 2017 für Olympus. Er leitet die GPM‑Fachgruppe „Beratung im Projektmanagement“ und ist IPMA® Level A und B zertifiziert.
Michael Kitzelmann ist Global Agile Coach bei der Olympus Winter & Ibe GmbH.