21.05.2026 –, Galilei 1 Sprache: Deutsch
Konnte man manche ihrer Ausgaben vor zwei Jahren vielleicht noch belächeln, so haben sich KI‑Tools inzwischen zu zentralen Werkzeugen im privaten wie beruflichen Umfeld entwickelt. Anbieter klassischer Softwarelösungen integrieren zunehmend KI‑Funktionen in ihre Produkte. Doch was steckt dahinter, wie funktionieren solche Tools, und wie können sie im regulierten Umfeld verlässlich eingesetzt werden? Und wie viel Verständnis ist eigentlich notwendig, um sie sinnvoll nutzen zu können?
Lernen ist auch Ausprobieren. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen meine praktischen Erfahrungen beim Aufbau eines Frameworks für das Produkt‑Risikomanagement – von den ersten Gehversuchen mit einem Agent‑Framework bis hin zum Sanity Check anhand unterschiedlicher Produkte. Dabei werden auch grundlegende Aspekte der Nutzung generativer KI‑Modelle erläutert, insbesondere der Übergang vom reinen Chat‑Interface hin zu einem dokumentenzentrierten Ansatz. Das vorgestellte Vorgehen orientiert sich strukturell an aktuellen Entwicklungen im Spec-Driven-Development.
Mit Beispielen wird gezeigt, wie KI‑gestützte Methoden das Produkt‑Risikomanagement unterstützen können, etwa durch gezielte Recherchen oder eine strukturierte Hazard‑Identifikation.
Zu meinen Lessons Learned gehören das Festlegen klarer Leitplanken und Kontrollmechanismen für den Einsatz generativer KI, und die regelmäßige Einbindung von Reviews und Freigaben durch Fachexperten (Human‑in‑the‑loop).
Seit fast 20 Jahren bin ich bei der Zühlke Group und als Director Client Management seit vielen Jahren zentrale Ansprechperson für Kunden aus dem HealthTech‑ und MedTech‑Umfeld für Software und/oder Hardware. Darüber hinaus beschäftige ich mich mit den Themen Systems Engineering, moderner Entwicklungsmethoden (im Spannungsbogen von Agilität bis Regulatorik) und Safety/Risk-Management.