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        <title>netzpolitik.org - die Konferenz: Bildet Netze!</title>
        <acronym>netzpolitik-org-2024</acronym>
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    <day index='1' date='2024-09-13' start='2024-09-13T04:00:00+02:00' end='2024-09-14T03:59:00+02:00'>
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                <title>Er&#246;ffnung</title>
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                <abstract>.Herzlich Willkommen zu &quot;Bildet Netze!&quot;</abstract>
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                <description>Wir freuen uns, dass ihr da seid und begr&#252;&#223;en euch zu unserer Konferenz.</description>
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                <title>Databroker Files: Wie uns Apps und Datenh&#228;ndler an Geheimdienste verraten</title>
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                <abstract>In unserer gro&#223;en Databroker-Recherche haben wir 3,6 Milliarden Standortdaten von Menschen aus Deutschland erhalten und analysiert. Hier h&#246;rt ihr die absurde Geschichte, wie wir an diese Daten gelangt sind, warum der unkontrollierte Datenhandel so gef&#228;hrlich ist &#8211; und wie wir gemeinsam f&#252;r eine L&#246;sung k&#228;mpfen k&#246;nnen.</abstract>
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                <language>de</language>
                <description>Wo bringen Geheimagent:innen ihre Kinder zur Kita? Wo gehen Armee-Angeh&#246;rige einkaufen? In welches Bordell gehen Staatsbeamt:innen? All das und noch viel mehr verraten Standortdaten, die Handy-Apps aufsaugen, die Datenh&#228;ndlern verschleudern &#8211; und die letztlich bei uns gelandet sind.

Die Recherchen zu den Databroker Files sind eine Kooperation. Team netzpolitik.org: Sebastian Meineck; Ingo Dachwitz. Team BR: Katharina Brunner, Rebecca Ciesielski, Maximilian Zierer, Robert Sch&#246;ffel, Eva Achinger. Hier ist die &#220;bersicht [der dazugeh&#246;rigen Ver&#246;ffentlichungen](https://netzpolitik.org/2024/databroker-files-die-grosse-datenhaendler-recherche-im-ueberblick/#12).</description>
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                <title>Was sagt uns die Hackerethik heute?</title>
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                <abstract>Ein Gespr&#228;ch mit Steven Levy &#252;ber die Hackerethik damals und heute.

Simultan&#252;bersetzung: Englisch-Deutsch (bitte eigene Kopfh&#246;rer mitbringen)</abstract>
                <slug>netzpolitik-org-2024-52569-was-sagt-uns-die-hackerethik-heute</slug>
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                    <person id='56604'>Steven Levy</person>
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                <description>Freier Zugriff auf Computer. Freier Zugriff auf Wissen. Verbesserung der Welt durch das Verbreiten von Technologien. &#8211; Das sind Prinzipien, die auch unsere Arbeit bei netzpolitik.org bestimmen. Sie entstammen der ersten Version der Hackerethik, die in diesem Sommer ebenfalls ein rundes Jubil&#228;um feiert. Formuliert hat sie vor genau 40 Jahren der US-amerikanische Autor Steven Levy in seinem Klassiker &#8222;Hackers &#8211; Heroes of the Information Revolution&#8220; aus dem Jahr 1984.

Die Hackerethik verbreitete sich rasch &#252;ber den Atlantik hinaus und wurde vom Chaos Computer Club in den 1980er Jahren um zwei weitere Grunds&#228;tze erg&#228;nzt: &#8222;M&#252;lle nicht in den Daten anderer Leute&#8220;. Und: &#8222;&#214;ffentliche Daten n&#252;tzen, private Daten sch&#252;tzen.&#8220;

Heute stehen diese Grunds&#228;tze mehr denn je unter Druck, durch monopolistische Strukturen, Black Boxen wie KI und immerw&#228;hrende Abwehrk&#228;mpfe. Auf der Konferenz &#8222;Bildet Netze!&#8220; wollen wir daher mit Steven Levy &#252;ber die Urspr&#252;nge der Hackerethik und dabei den Bogen von den Wurzeln der anti-autorit&#228;ren, technikaffinen Hackerszene hin zum &#220;berwachungskapitalismus des Silicon Valley schlagen. Und wir wollen der Frage nachgehen, was die Hackerethik heute noch beitragen kann zu einer lebenswerten und solidarischen digitalen Gesellschaft und ob sie aktualisiert werden m&#252;sste.

Simultan&#252;bersetzung Englisch-Deutsch, Stream abrufbar via https://livevoice.io/listen/943023 (bitte Kopfh&#246;rer mitbringen)</description>
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                <title>Aktuelle Staatstrojaner: Wie sie funktionieren und wie wir sie finden</title>
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                <abstract>Staatsrojaner sind scheue Tiere und m&#246;gen die Dunkelheit: Es ist weder &#246;ffentlich, wie sie jeweils funktionieren, welche Staaten bei welchen Herstellern eingekauft haben, noch welche Menschen &#252;berhaupt damit angegriffen wurden. Um etwas Licht ins Dunkle zu bringen, suchen wir mit forensischen Analysen (unter anderem) nach Staatstrojaner-Angriffen auf Journalist*innen und wollen in diesem Vortrag von unseren Erfahrungen und vergangenen F&#228;llen erz&#228;hlen.</abstract>
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                <title>Abschieben im gro&#223;en Stil: Wie Ausl&#228;nderbeh&#246;rden Handys knacken</title>
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                <abstract>Wenn es darum geht, Menschen abzuschieben, zeigen sich viele Bundesl&#228;nder hochmotiviert. Um auf den Ger&#228;te von ausreisepflichtigen Menschen nach vermeintlichen Spuren zu deren Identit&#228;t zu suchen, verlassen sie sich inzwischen nicht mehr auf die Polizei, sondern investieren in eigenes Profiwerkzeug.</abstract>
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                <language>de</language>
                <description>Wie weit kann man in die Privatssph&#228;re von Menschen eindringen, die aus Deutschland abgeschoben werden sollen? Die Bundesregierung: ja. 

Seit 2015 d&#252;rfen Ausl&#228;nderbeh&#246;rden im Zweifel selbst die Ger&#228;te von ausreisepfllichtigen Menschen durchsuchen, wenn diese ihre Identit&#228;t nicht auf anderen Wegen nachweisen k&#246;nnen. Textnachrichten, Anrufe, Browserhistorie, Fotos: all das liegt dann ausgebreitet vor Mitarbeitenden einer Beh&#246;rde, die einen vor allem loswerden will. 

In der Vergangenheit hatten Ausl&#228;nderbeh&#246;rden die Ger&#228;te teils von Hand durchsucht &#8211; oder holten sich Amtshilfe von Polizei und Zoll. Inzwischen nehmen viele die Sache selbst in die Hand: 
Mindestens f&#252;nf Bundesl&#228;nder haben eigene zentrale Stellen eingerichtet, die Ausl&#228;nderbeh&#246;rden bei ihren Aufgaben unterst&#252;tzen sollen &#8211; auch bei der &#8222;Identit&#228;tsfeststellung&#8220; mit Hilfe von IT-Forensik. Daf&#252;r kaufen sie Werkzeuge ein, wie sie sonst Polizeibeh&#246;rden bei der Strafverfolgung einsetzen: Software von Unternehmen wie Cellebrite und MSAB. 

Wer profitiert von solchen Ma&#223;nahmen? Wie l&#228;uft das ab? Und warum sind Ausl&#228;nderbeh&#246;rden eigentlich &quot;Gefahrenabwehrbeh&#246;rden&quot;, wie uns mehrere Ministerien mitteilen? Hier stellen wir euch unsere aktuellen Recherchen dazu vor.</description>
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                <title>Daten teilen, Datenschutz wahren: Was bringen die EU-Digitalgesetze?</title>
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                <abstract>Mit einer Reihe von neuen Digitalgesetzen will sich die EU an die Spitze einer datengesteuerten Gesellschaft katapultieren. Dabei soll der Spagat gelingen, Innovationen durch leichteren Zugang zu Daten zu f&#246;rdern und gleichzeitig die Grundrechte auf Privatsph&#228;re und Datenschutz zu sch&#252;tzen. Welche Herausforderungen bringt das mit sich? Die Berliner Datenschutzbeauftragte Meike Kamp berichtet.</abstract>
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                    <person id='54583'>Meike Kamp</person>
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                <description>Die Europ&#228;ische Union hat in den letzten Jahren eine Vielzahl von Gesetzesinitiativen zur Regulierung der digitalen Wirtschaft auf den Weg gebracht. Diese Europ&#228;ische Datenstrategie umfasst unter anderem den Data Act, den Data Governance Act, die KI-Verordnung sowie die Plattformregulierungen DSA und DMA. Jedes dieser Gesetze adressiert spezifische Bereiche der digitalen Wirtschaft, doch gemeinsam verfolgen sie das Ziel, ein digitales &#214;kosystem zu schaffen, in dem B&#252;rger:innen und Unternehmen gleicherma&#223;en von digitalen Technologien profitieren sollen.

In ihrem Vortrag beleuchtet die Berliner Datenschutzbeauftragte die weitreichenden Implikationen der Europ&#228;ischen Datenstrategie auf die Verarbeitung personenbezogener Daten. Dabei wird erkl&#228;rt, wie sich diese neuen Regelungen auf die bestehende Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) auswirken. Insbesondere der Data Act f&#246;rdert die Verf&#252;gbarkeit und gemeinsame Nutzung von Daten zwischen verschiedenen Akteuren, was zu einer effizienteren Datenwirtschaft f&#252;hren soll. Dies erfordert jedoch auch effektive Technologien zur Anonymisierung und Pseudonymisierung von personenbezogenen Daten, die den Vorgaben der DSGVO entsprechen. Im Fokus stehen auch die Auswirkungen der neuen Rechtslage auf die Datenschutzbeh&#246;rden.</description>
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                <title>Post-kapitalistische Digitalpolitik</title>
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                <abstract>Das Wort &quot;Kapitalismus&quot; wird in der Digital-Community h&#228;ufig synonym f&#252;r praktisch alle unwillkommenen Erscheinungsformen der Digitalisierung verwendet. Sei es Plattform-, &#220;berwachungs- oder sonstiger Bindestrich-Kapitalismus, das K-Wort suggeriert eine grunds&#228;tzliche Kritik am (digitalen) Kapitalismus. Start-Ups, die sich auf Datenschutz spezialisieren, ethisches Unternehmertum oder die (formale) Einbindung der Zivilgesellschaft gelten als L&#246;sungsansatz und Gegenentwurf. Doch welches Verst&#228;ndnis von Kapitalismus liegt dem zu Grunde und wie konsequent ist so eine Kritik? Wir denken: Viele Alternativen und Gegenbewegungen richten sich vorsichtig gegen den Kapitalismus. Doch letztlich tragen sie nur zur Modernisierung und Wiederbelebung seiner zerst&#246;rerischen Wirkweisen bei. Wir wollen mit euch stattdessen an die Wurzel gehen und fragen: Wie sieht eine wirklich post-kapitalistische Vision aus, die den technologischen Wandel in den Dienst der Gesellschaft stellen w&#252;rde, statt in den des Kapitals? Was k&#246;nnen wir vor diesem Hintergrund tun, um gemeinsam eine nachhaltige, solidarische und inklusive Digitalisierung Wirklichkeit werden zu lassen? Dar&#252;ber wollen wir reden, euch herausfordern und ermutigen. 

&quot;Radikal&quot; bedeutet &quot;an die Wurzel gehen&quot; - in diesem Sinne: Radikalisiert euch - bildet Netze!.</abstract>
                <slug>netzpolitik-org-2024-52567-post-kapitalistische-digitalpolitik</slug>
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                    <person id='55372'>Malte Engeler</person><person id='55373'>Sabine Nuss</person>
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                <title>10 Dinge, die wir vom Kampf um die Chatkontrolle lernen k&#246;nnen</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Talk</type>
                <date>2024-09-13T15:40:00+02:00</date>
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                <abstract>L&#228;sst sich ein gro&#223;es &#220;berwachungsprojekt auch ohne Demos auf der Stra&#223;e stoppen? Ist es wirklich so, dass bei solchen Projekten der Sicherheitsapparat von Anfang an eingebunden ist? Und wie k&#246;nnen wir als Verteidiger:innen von Grundrechten beim schwierigen Thema Kinderschutz agieren? Der Kampf um die Chatkontrolle gibt spannende Antworten auf diese und andere Fragen.</abstract>
                <slug>netzpolitik-org-2024-53053-10-dinge-die-wir-vom-kampf-um-die-chatkontrolle-lernen-konnen</slug>
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                <room>Pr&#228;gehalle</room>
                <title>Kein Fu&#223;breit ist jetzt - was tun?</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Talk</type>
                <date>2024-09-13T16:40:00+02:00</date>
                <start>16:40</start>
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                <abstract>Bei den Landtagswahlen in Sachsen und Th&#252;ringen hat die AfD hohe Stimmenzuw&#228;chse verzeichnet. In Brandenburg zeichnet sich in wenigen Tagen ein &#228;hnlicher Wahlausgang ab. Und in einem Jahr wird ein neuer Bundestag gew&#228;hlt. Auch hier droht der Ampel eine herbe Niederlage, w&#228;hrend die AfD hinzugewinnen k&#246;nnte.

Wir wollen verschiedene Ans&#228;tze vorstellen und diskutieren, wie wir der Gefahr von rechts am besten begegnen.</abstract>
                <slug>netzpolitik-org-2024-53052-kein-fubreit-ist-jetzt-was-tun</slug>
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                    <person id='57674'>Matthias Spielkamp</person><person id='57325'>Arne Semsrott</person><person id='57326'>Bijan Moini</person><person id='57327'>Fatma und Johanna</person>
                </persons>
                <language>de</language>
                <description>Bei den Landtagswahlen in Sachsen und Th&#252;ringen hat die AfD hohe Stimmenzuw&#228;chse verzeichnet. In Brandenburg zeichnet sich in wenigen Tagen ein &#228;hnlicher Wahlausgang ab. Und in einem Jahr wird ein neuer Bundestag gew&#228;hlt. Auch hier droht der Ampel eine herbe Niederlage, w&#228;hrend die AfD hinzugewinnen k&#246;nnte.

Damit stellt sich mehr denn je die Frage, wie die digitale Zivilgesellschaft mit der rechtsradikalen Partei und ihrer Politik umgehen sollte. Sollten wir die AfD schlichtweg ignorieren? Sollten wir ihr auf rein inhaltlicher Ebene begegnen? Oder sollten wir die Partei offen politisch bek&#228;mpfen, weil sie die Demokratie selbst im Kern bedroht?

Wir wollen verschiedene Ans&#228;tze aus der digitalen Zivilgesellschaft vorstellen und diskutieren.

Mit Beitr&#228;gen von:
    &#8226; Bijan Moini, Gesellschaft f&#252;r Freiheitsrechte
    &#8226; Matthias Spielkamp, AlgorithmWatch
    &#8226; Johanna und Fatma, Polylux
    &#8226; Arne Semsrott, FragDenStaat

Moderation: Daniel Leisegang</description>
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                <room>Pr&#228;gehalle</room>
                <title>Policy-Banden bilden! Wie wir uns gemeinsam f&#252;r eine solidarische digitale Gesellschaft einsetzen</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Talk</type>
                <date>2024-09-13T17:30:00+02:00</date>
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                <duration>00:40</duration>
                <abstract>Basierend auf unserer spontanen und unstrukturiert-anarchischen Zusammenarbeit zu Digitalgesetzgebung im Gesundheitswesen geben wir Einblicke in das was wir dabei gelernt haben: Warum unser netzpolitischer Aktivismus besser wird, wenn wir zusammenarbeiten; was es f&#252;r eine gute Zusammenarbeit braucht; und was es unserer Meinung nach braucht, damit Netzpolitik solidarisch ist. Und nat&#252;rlich gibt es Platz f&#252;r Geschichten des Scheiterns und Lernens sowie f&#252;r gro&#223;e Pl&#228;ne f&#252;r die n&#228;chsten Jahre - vielleicht mit euch?</abstract>
                <slug>netzpolitik-org-2024-52240-policy-banden-bilden-wie-wir-uns-gemeinsam-fur-eine-solidarische-digitale-gesellschaft-einsetzen</slug>
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                <description>2023 fand sich spontan eine Gruppe von Menschen zusammen, die sich einzeln schon l&#228;nger des Themas &quot;Digitalisierung des Gesundheitswesens&quot; angenommen hatten. Grund daf&#252;r waren mehrere Gesetzentw&#252;rfe, die rasch verabschiedet werden sollten, aber viele Probleme bargen.

In unserem Vortrag gehen wir darauf ein, was uns pers&#246;nlich motiviert hat, uns in unserer politischen Arbeit besser zu koordinieren. Wir geben Beispiele, wo unsere Arbeit durch die st&#228;rkere Vernetzung besser geworden ist, und wie wir das geschafft haben. Wir reden offen &#252;ber die Klippen, an denen wir auch mal zerschellt sind. Und wir wollen gemeinsam diskutieren: Wie k&#246;nnen wir in Zeiten von allgemeiner Ersch&#246;pfung und Ressourcenknappheit solche Netzwerke trotzdem in die Breite tragen?</description>
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                <room>Pr&#228;gehalle</room>
                <title>Der Zentral-Dezentral-Zyklus &#8211; wie wir gegen Zentralisierung mit unseren Netzen wirken k&#246;nnen</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Talk</type>
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                <abstract>Eine hoffentlich Hoffnung machende Reise durch die Geschichte von Technik, World Wide Web und Plattformen - bei der am Ende auf ein zu viel an Zentralisierung von Macht und Ressourcen in den H&#228;nden einiger weniger immer wieder mehr Vernetzung untereinander geblieben ist.</abstract>
                <slug>netzpolitik-org-2024-52266-der-zentral-dezentral-zyklus-wie-wir-gegen-zentralisierung-mit-unseren-netzen-wirken-konnen</slug>
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                <description>Massive Cloudinfrastrukturen und immense GPU-Farmen in die H&#228;nde weniger gro&#223;er Tech-Konzerne, darauf laufende massive Systeme sogenannter K&#252;nstlicher Intelligenz &#8211; 2024 ist das Web weit davon entfernt, ein besonders gut verteiltes, gleiches und faires Netz zu sein, das alle Beteiligten gleich bef&#228;higt, ohne niemanden zu benachteiligen.
Allerdings kann die Geschichte der Technologie hinter dem World Wide Web Anlass zur Hoffnung geben, dass wir aus dieser Machtasymmetrie wieder heraus kommen. Immer wieder gab es in der Geschichte der Technologie von IT, Netzen und ihrer Plattformen Momente von Zentralisierung von Macht und Technik, deren Scheitern ganz neue Ans&#228;tze der Zusammenarbeit erm&#246;glicht hat. 
Ein Einblick in die Geschichte und die Herkunft von Netzen und ihrer Technologie, der Hoffnung geben kann, dass auch wieder anders werden kann. Denn am Ende wurde in dieser wechselvollen Geschichte eines sogar st&#228;rker &#8211; unsere digitale Verbindung zueinander.</description>
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                <title>Verabschiedung</title>
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                <abstract>Wir sagen danke, dass ihr dabei wart und sehen uns im Anschluss auf der Party!</abstract>
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                <title>Smart Borders - Technologien der Abschottung</title>
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                <abstract>Die Europ&#228;ische Union will sich abschotten und setzt daf&#252;r auf die Technologisierung der Grenze, daf&#252;r investiert sie Milliarden. Auch die Grenzschutzagentur Frontex, die seit nunmehr 20 Jahren gegen People on the Move vorgeht, setzt vermehrt auf Technik. Die Reform des gemeinsamen europ&#228;ischen Asylsystems (GEAS), bringt ebenfalls mehr Automatisierung und eine Zusammenf&#252;hrung von Daten mit sich. 

In dem Workshop geben wir einen &#220;berblick, wie Technik an Europas Grenzen eingesetzt wird und eine Entmenschlichung vorantreibt. Dabei sprechen wir &#252;ber automatisierte Asylverfahren mit und ohne KI, den Einsatz von Drohnen an Land, in der Luft und im Wasser, Satelliten zur Grenz&#252;berwachung, Bewegungsmelder an den Au&#223;engrenzen, fliegende IMSI-Catcher und 35 Millionen Euro, mit denen auch die deutsche Polizei die Kontrollen der Binnengrenzen aufr&#252;sten will.</abstract>
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                <title>Aufspaltung und gesellschaftliche Kontrolle: Wie weiter mit der Tech-Monopolmacht nach dem DMA?</title>
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                <date>2024-09-13T11:05:00+02:00</date>
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                <abstract>Die Machtkonzentration bei Google, Meta, Apple &amp; Co ist weiterhin Gift f&#252;r unsere Demokratie. Der Digital Markets Act (DMA) hat neue Werkzeuge geschaffen, aber es bleibt noch viel zu tun. Was sind die n&#228;chsten Schritte, um die digitalen Infrastrukturen unserer Gesellschaft den Interessen der gro&#223;en Tech-Konzerne zu entziehen und ihre Macht zu begrenzen? 

Wir m&#252;ssen auf struktureller Ebene denken und wollen euch ein paar Werkzeuge vorstellen, die daf&#252;r in Frage kommen. Eine M&#246;glichkeit ist die Aufspaltung von Konzernen, sodass mehrere Unternehmen entstehen. Eine weitere M&#246;glichkeit besteht in der st&#228;rkeren gesellschaftlichen Kontrolle zum Beispiel durch Plattformr&#228;te. Auch eine Begrenzung der Lobbymacht ist ein n&#246;tiger und wichtiger Schritt. Nach unserem Vortrag habt ihr idealerweise einen &#220;berblick dar&#252;ber, wie es nach dem DMA weitergehen sollte und was die Vorteile verschiedener Werkzeuge sind.</abstract>
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                <title>Vom Mythos, KI sei gut in der Schule</title>
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                <type>Talk</type>
                <date>2024-09-13T11:55:00+02:00</date>
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                <abstract>KI in der Schule ist das Heilsversprechen gegen PISA-Schock, Lehrkr&#228;ftemangel und digitalen R&#252;ckstand in den Klassenzimmern der Nation. Doch dahinter steckt viel geschicktes Marketing der EdTech-Start-Ups und viel Nichtwissen kommunaler Entscheidungstr&#228;ger*innen. Der Vortrag zeigt, mit welchen leeren Versprechen die EdTech-Industrie in die Schulen dr&#228;ngt, welche Sicherheits-Risiken wir kennen und enth&#228;lt Tipps, worauf bei der Beschaffung von KI in der Schule zu achten ist - f&#252;r Lehrkr&#228;fte, Schulleitungen und Eltern.</abstract>
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                <title>20 Jahre netzpolitik.org - Wie alles begann und was dann geschah</title>
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                <date>2024-09-13T12:45:00+02:00</date>
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                <abstract>Als netzpolitik.org an den Start ging, diskutierte die netzpolitische Welt &#252;ber Software-Patente und peinliche Anti-Filesharing-Kampagnen. Doch wie wurde aus dem Hobby-Projekt das Medium, das es heute ist? Wegbegleiter:innen erz&#228;hlen aus dem Bit-K&#228;stchen.</abstract>
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                <title>Notfalldigitalisierung &#8211; open-source&#183;ing a university</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Talk</type>
                <date>2024-09-13T14:00:00+02:00</date>
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                <abstract>Die Pandemie zwang &#246;ffentliche Institutionen zum Umstieg auf private Plattformen wie Microsoft Teams. Als Gegenentwurf haben wir an der Universit&#228;t der K&#252;nste Berlin in k&#252;rzester Zeit eine Notfalldigitalisierung auf Basis von Open Source Software umgesetzt. Dieser Vortrag beleuchtet die dabei gewonnenen Erkenntnisse und zeigt, wie unabh&#228;ngige digitale Infrastrukturen erfolgreich betrieben werden k&#246;nnen.</abstract>
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                <description>&#214;ffentliche Institutionen wurden durch die Pandemie in Windeseile zu Lizenznehmern von Microsoft Teams und &#228;hnlichen Plattformen. Innerhalb von vier Jahren haben wir versucht, eine Alternative zu etablieren, indem wir an der gr&#246;&#223;ten Kunstuniversit&#228;t Europas, der Universit&#228;t der K&#252;nste Berlin, eine [Notfalldigitalisierung](https://www.udk-berlin.de/universitaet/digitalisierung/labor-fuer-digitale-infrastruktur/notfalldigitalisierung/) auf Basis von Free and Open Source Software durchgef&#252;hrt haben. [Konzeptionell](https://www.udk-berlin.de/fileadmin/2_dezentral/Digitalisierung/Dateien/20210122-medienhaus-konzeptpapier-de.pdf) aufbauend auf den Grunds&#228;tzen der Hackerethik wollten wir ein Beispiel schaffen, das zeigt, dass digitale Lehr- und Lerninfrastrukturen souver&#228;n und abseits von Plattform&#246;konomien betrieben werden k&#246;nnen, wenn innerhalb der Institutionen die entsprechenden Mittel und Stellen bereitgestellt werden. Der Vortrag wird untersuchen, wie mithilfe von f&#246;derierten Protokollen Netzwerkeffekte zwischen Hochschulen geschaffen werden k&#246;nnen und wie &#246;ffentliche Institutionen aktiv zum Wandel hin zu einer florierenden Open Source-Landschaft beitragen k&#246;nnen.

Der Vortrag wird durch eine Analyse von Erfolgen und Niederlagen erg&#228;nzt, basierend auf unseren Erfahrungen mit den Mechanismen der institutionellen &#246;ffentlichen Verwaltung. Abschlie&#223;end wird ein Ausblick auf den notwendigen politischen Paradigmenwechsel gegeben, um die Rahmenbedingungen f&#252;r vergleichbare zuk&#252;nftige Erfolge fl&#228;chendeckend zu schaffen.</description>
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                <title>&#220;berwachung durch die Bundeswehr &#8211; keine Regeln, schwache Kontrolle</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Talk</type>
                <date>2024-09-13T14:50:00+02:00</date>
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                <abstract>Das Milit&#228;rische Nachrichtenwesen (MilNW) der Bundeswehr ist mit 7000 Besch&#228;ftigten &#8211; Tendenz steigend &#8211; der gr&#246;&#223;te deutsche Nachrichtendienst. Im Gegensatz zu den drei Nachrichtendiensten des Bundes (BND, BfV und BAMAD), sind die &#220;berwachungsbefugnisse des MilNW erneut nicht Teil der Reform. 
Unser Vortrag wirft ein kritisches Licht auf die &#220;berwachungspraxis der Bundeswehr. Wir zeigen, welche Regelungen und Kontrollmechanismen genau fehlen und welche Ma&#223;nahmen notwendig w&#228;ren, um das derzeit bestehende hohe Missbrauchspotenzial zu verringern.</abstract>
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                <description>Nach langem Ringen hat die Ampelregierung in diesem Sommer eine &#252;berf&#228;llige Reform des Nachrichtendienstrechts angeschoben.  Zentrale Defizite beim Grundrechteschutz und bei der Rechtsstaatlichkeit sind dabei aber nicht adressiert worden: Dazu geh&#246;rt die Regulierung und Kontrolle der &#220;berwachungsbefugnisse des MilNW. Diese bleiben weit unterhalb der verfassungsrechtlichen Vorgaben und die Ampel verschleppt diesen rechtsstaatlichen Problemfall. 
Der hauseigene Nachrichtendienst der Bundeswehr ist mit 7000 Besch&#228;ftigten personell der st&#228;rkste Akteur mit nachrichtendienstlichen Befugnissen auf Bundesebene. Im Gegensatz zum Milit&#228;rischen Abschirmdienst (MAD) richtet das MilNW seinen Blick nicht auf die Truppe selbst, sondern vor allem auf Personen in anderen Staaten. Daf&#252;r h&#246;rt er Gespr&#228;che &#252;ber Funkger&#228;te und Handys ab, wirbt Informant:innen im Ausland an und wertet Informationen aus dem Internet systematisch und automatisiert aus. All das dient der Kernaufgabe des MilNW, den milit&#228;rischen Informationsbedarf f&#252;r politische und milit&#228;rische Entscheider:innen zu decken. Empf&#228;nger der Informationen kann also auch die Bundesregierung sein.  
Denn bisher gibt es kein spezifisches Gesetz, das die &#220;berwachungst&#228;tigkeiten des MilNW regelt. W&#228;hrend f&#252;r den Auslandsnachrichtendienst im BNDG detaillierte Regeln dazu festgelegt werden, unter welchen Umst&#228;nden beispielsweise Telekommunikation abgefangen werden darf, sind diese Regeln f&#252;r das MilNW, wenn &#252;berhaupt nur in internen Dienstvorschriften festgelegt. Das mindert zum einen die demokratische Legitimation und verringert zum anderen die Rechtssicherheit f&#252;r die Soldat:innen. Dass nicht nur ein theoretisches Problem hinsichtlich der Datenverarbeitung durch die Bundeswehr besteht, sondern die unzureichenden Regelungen auch praktische Konsequenzen haben, verdeutlicht der Kontrollbericht des BfDI dieses Jahres. Im Zuge der Kontrolle wurden im Bereich des Milit&#228;rischen Nachrichtenwesens zahlreiche datenschutzrechtliche Verst&#246;&#223;e und unzul&#228;ssig gespeichert Daten festgestellt. Durchsetzen kann er die Behebung von Datenschutzverst&#246;&#223;en und der L&#246;schung illegaler Dateien aber nicht &#8211; denn daf&#252;r fehlen ihm die Befugnisse. Auch die fehlende gesetzliche Grundlage f&#252;r das MilNW hat der BfDI bereits mehrfach erfolglos beanstandet.  
Ein &#228;hnliches Ungleichgewicht besteht bei der Kontrolle der &#220;berwachungst&#228;tigkeiten. Zwar kann der BfDI grunds&#228;tzlich alle Datenbest&#228;nde kontrollieren, dies geschieht jedoch nur punktuell und stichprobenartig. W&#228;hrend besonders eingriffsintensive Ma&#223;nahmen des BND unter Vorbehalt einer unabh&#228;ngigen Rechtskontrolle stehen, erfolgt die Genehmigung bei der Bundeswehr beh&#246;rdenintern. Wie wichtig eine unabh&#228;ngige Vorabkontrolle f&#252;r besonders grundrechtsintensive geheime &#220;berwachungsma&#223;nahme ist, hat das BVerfG in mehreren Urteilen herausgestellt. Denn wo Betroffene sich sonst im Nachhinein gegen einen Grundrechtseingriff gerichtlich zur Wehr setzen k&#246;nnen, ist das bei verdeckten Eingriffen kaum m&#246;glich. Eine weitere klaffende L&#252;cke besteht bei der parlamentarischen Kontrolle. W&#228;hrend das PKGr f&#252;r das MilNW keine Zust&#228;ndigkeit hat, k&#246;nnte der Verteidigungsausschuss zwar t&#228;tig werden, tut dies in der Praxis aber nicht ausreichend. Die Kontrolle wird n&#228;mlich einerseits durch das breite Mandat des Verteidigungsausschusses und den begrenzten Ressourcen beschr&#228;nkt, die eine Befassung in der gebotenen Tiefe und Kontinuit&#228;t kaum zulassen. Andererseits haben auch die Mitglieder des Verteidigungsausschusses keinen ausreichenden Zugang zu den internen Dienstvorschriften, die die &#220;berwachungst&#228;tigkeiten reglementieren. 
Der fehlende einfachgesetzliche Rahmen und die unzureichenden Kontrollbestimmungen im Bereich des milit&#228;rischen Nachrichtenwesens gen&#252;gen nicht den verfassungsrechtlichen Mindestanforderungen. Wir kritisieren, dass die Ampelkoalition diesen rechtsstaatlichen Missstand nicht behoben hat.</description>
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                <title>Mit Bridging Algorithmen zu mehr Zusammenhalt</title>
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                <abstract>Diskurse in sozialen Medien sind stark polarisiert, was den politischen Druck erh&#246;ht, Ma&#223;nahmen gegen die Verbreitung von Hassrede und Desinformation zu ergreifen. Gro&#223;e Plattformen sind inzwischen aufgrund des gestiegenen politischen Drucks und gesetzlicher Anforderungen wie dem DSA verpflichtet, gezieltere Ma&#223;nahmen gegen potenziell strafbare und sch&#228;dliche Inhalte zu ergreifen. Neben der Inhaltsmoderation gibt es jedoch einen weiteren wichtigen Ansatz, um bessere digitale Diskurse zu f&#246;rdern: die Regulierung des Plattformdesigns.

Das bedeutet, dass die Empfehlungsalgorithmen der Plattformen genauer betrachtet werden m&#252;ssen, da sie bestimmen, welche Inhalte den Nutzer:innen angezeigt werden. Diese Algorithmen sind oft darauf ausgerichtet, die Interaktion zu maximieren, um Nutzer:innen auf der Plattform zu halten. Sie sind damit ein zentraler Baustein des Gesch&#228;ftsmodells gro&#223;er Plattformen. Da hierbei nicht unbedingt die Qualit&#228;t der Inhalte im Vordergrund steht, sondern die Menge der Interaktionen, k&#246;nnen sie zur Verbreitung polarisierender Inhalte beitragen. Grunds&#228;tzlich sind die Funktionsweisen algorithmischer Empfehlungssysteme, die Daten, auf deren Basis sie trainiert werden, und die Faktoren, auf die sie optimiert sind, intransparent und schwer nachvollziehbar.

Es gibt jedoch alternative Ans&#228;tze, bei denen Algorithmen so entwickelt werden, dass sie bei der Sortierung von Inhalten auch andere Kriterien ber&#252;cksichtigen, wie etwa die Wahrscheinlichkeit, dass verschiedene Gruppen den Inhalten zustimmen. Solche Algorithmen nennt man Bridging-Algorithmen, und sie k&#246;nnen produktive Diskussionen f&#246;rdern und damit zur Verringerung gesellschaftlicher Spaltung beitragen.

Der Vortrag verfolgt zwei Ziele: Im ersten Teil wird die Funktionsweise von Bridging-Algorithmen im Vergleich zum Status quo erl&#228;utert. Es werden konkrete Anwendungsbeispiele vorgestellt und die vorhandene Evidenz f&#252;r den Einfluss dieser Empfehlungssysteme auf den digitalen Diskurs aufgezeigt. Dar&#252;ber hinaus werden erste gesetzgeberische Bem&#252;hungen aus den USA vorgestellt, das Plattformdesign (wie Empfehlungsalgorithmen) zu regulieren. Welche Lehren k&#246;nnen daraus gezogen werden, und welche M&#246;glichkeiten gibt es, Plattformdesigns in der EU zu regulieren?</abstract>
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                <title>Digitaler Kolonialismus</title>
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                <date>2024-09-13T16:40:00+02:00</date>
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                <abstract>Innovativ, m&#228;chtig, r&#252;cksichtslos: Der atemberaubende Aufstieg der Tech-Konzerne an die Spitze der Welt wurde inzwischen h&#228;ufig beschrieben und auch kritisiert. Doch ein wichtiges Kapitel dieser Erz&#228;hlung wird bislang h&#228;ufig ausgelassen: Der Preis, den der globale S&#252;den f&#252;r den digitalen Fortschritt zahlen muss. Es ist die Geschichte eines neuen Kolonialismus, der auf den Spuren des alten wandelt. Unser Kampf f&#252;r digitale Grund- und Menschenrechte, f&#252;r Solidarit&#228;t und Gerechtigkeit, darf deshalb nicht an den Grenzen der EU enden.</abstract>
                <slug>netzpolitik-org-2024-53050-digitaler-kolonialismus</slug>
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                <description>Statt physisches Land einzunehmen, erobern die neuen Kolonialherren den digitalen Raum. Statt nach Gold und Diamanten lassen sie unter menschenunw&#252;rdigen Bedingungen nach Rohstoffen graben, die wir f&#252;r unsere Smartphones ben&#246;tigen. Statt von roher Gewalt profitieren sie von &#220;berwachung. Statt Sklaven besch&#228;ftigen sie Heere von Klickarbeitern, die zu Niedrigl&#246;hnen in digitalen Sweatshops arbeiten, um soziale Netzwerke zu s&#228;ubern oder vermeintlich K&#252;nstliche Intelligenz am Laufen halten. Die Analyse der globalen politischen &#214;konomie der Digitalisierung zeigt: Auch wenn sich die Werkzeuge des Kolonialismus ver&#228;ndert haben, ist eines gleichgeblieben: Er beutet Mensch und Natur aus und k&#252;mmert sich nicht um gesellschaftliche Folgen vor Ort.</description>
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                <title>Die Rechnung bitte! Was die &#220;berwachungsgesamtrechnung ignoriert und wie es besser werden kann.</title>
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                <date>2024-09-13T17:30:00+02:00</date>
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                <abstract>Wie viel wiegt ein &#252;berwachtes Telefongespr&#228;ch und wie viel die Vorratsspeicherung von IP-Adressen? Die &#220;GR ist schon vor ihrem echten Start eine Teilrechnung. So sind EU-Recht &amp; u.a. Asyl- und Aufenthaltsrecht von vornherein ausgeklammert - das geht besser. Ein Vorschlag wie es besser werden kann.</abstract>
                <slug>netzpolitik-org-2024-52158-die-rechnung-bitte-was-die-uberwachungsgesamtrechnung-ignoriert-und-wie-es-besser-werden-kann</slug>
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                <description>Die Anzahl der in den letzten zwei Jahrzehnten gewachsenen, neuen Befugnisse f&#252;r Sicherheitsbeh&#246;rden ist selbst f&#252;r Expert*innen bemerkenswert. In keinem anderen Rechtsgebiet wurden in so kurzer Zeit so viele Gesetze auf den Weg gebracht: Mit knapp 90 Gesetzgebungsverfahren auf Bundes- und Landesebene und dutzenden auf EU-Ebene wurde die Sicherheitsarchitektur nicht einfach nur erweitert - sie wurde ausufernd, un&#252;bersichtlich und schwer kontrollierbar.

Die &#220;berwachungsgesamtrechnung soll nun (schon jetzt mit einem Jahr Versp&#228;tung) Sicherheitsgesetze &quot;auf ihre tats&#228;chlichen und rechtlichen Auswirkungen sowie auf ihre Effektivit&#228;t hin evaluieren&quot;, so der Koalitionsvertrag. Was von den guten Absichten geblieben ist und wie eine effektive Freiheitskommission zuk&#252;nftige Sicherheitsgesetze wieder auf den festen Boden der Verfassung zur&#252;ckholen kann, analysieren Kai Dittmann (Leiter Politik, Gesellschaft f&#252;r Freiheitsrechte) und Helene Hahn (Referentin f&#252;r Internetfreiheit, Reporter ohne Grenzen).</description>
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                <title>Katzenvideos, radikale Antifafluencer*innen und du: 1 Fediverse gr&#246;&#223;er als die netzpolitische Bubble</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Workshop</type>
                <date>2024-09-13T11:05:00+02:00</date>
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                <duration>01:00</duration>
                <abstract>Das Fediverse ist ein aussichtsreicher Gegenentwurf zu &#252;berwachungskapitalistischen Plattformen und bietet emanzipatorischen Bewegungen theoretisch die M&#246;glichkeit, ohne Beschr&#228;nkungen durch die gro&#223;en Gatekeeper zu kommunizieren. 
Aber ohne coolen Content und faire Finanzierungsmodelle f&#252;r Content Creators bleiben wir damit in der eigenen Blase stecken. Wir m&#246;chten dar&#252;ber diskutieren, was es braucht um das zu &#228;ndern, und gemeinsam erarbeiten, wie wir daf&#252;r faire und nachhaltig wirksame Strukturen aufbauen k&#246;nnen.</abstract>
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                    <person id='54578'>Konstantin Macher</person><person id='54584'>Stephanie Henkel aka &#220;ck&#252;ck</person><person id='55379'>Markus Korporal</person>
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                <description>Das Fediverse ist ein aussichtsreicher Gegenentwurf zu &#252;berwachungskapitalistischen Plattformen und bietet emanzipatorischen Bewegungen theoretisch die M&#246;glichkeit, ohne Beschr&#228;nkungen durch die gro&#223;en Gatekeeper zu kommunizieren. Aber ohne coolen Content und faire Finanzierungsmodelle f&#252;r Content Creators bleiben wir damit in der eigenen Blase feststecken. 
Das ist ein Problem, denn zur politischen Willensbildung sind &quot;Social Media&quot; Plattformen bei immer mehr Menschen ma&#223;geblich, die meisten h&#228;ngen aber auf Plattformen rum, die ihnen bevorzugt anti-emanzipatorische und teilweise offen rechtsradikale Positionen in die Timeline sp&#252;len und damit solche Positionen immer weiter verbreiten. Und selbst f&#252;r Menschen, die den &#220;berwachungskapitalismus eigentlich konsequent ablehnen, fehlt im Fediverse spannender Content oder er ist schwer zu finden. 
Wer Aufwand in die Produktion von Inhalten investieren will, um dem Fediverse etwas anbieten zu k&#246;nnen, st&#246;&#223;t schnell an Grenzen, z.B. da faire Modelle fehlen um die Kosten f&#252;r Infrastruktur und Aufwand zu decken.

Wir m&#246;chten dar&#252;ber diskutieren, was es braucht um das zu &#228;ndern, und gemeinsam erarbeiten, wie wir daf&#252;r faire und nachhaltige Strukturen aufbauen k&#246;nnen. Fragen k&#246;nnen z.B. sein:
* Was fehlt bisher und wie m&#252;ssen Inhalte gestaltet sein, um das Fediverse f&#252;r Leute au&#223;erhalb der netzpolitischen Blase attraktiv zu machen?
* Was funktioniert schon gut und k&#246;nnen wir Erfahrungswerte austauschen und uns gegenseitig st&#228;rker machen?
* Was k&#246;nnen faire Finanzierungsmodelle sein, damit Content Creators Zeit in Inhalte f&#252;rs Fediverse stecken k&#246;nnen ohne auf &#252;berwachungskapitalistische Modelle angewiesen zu sein?
* Wie kann eine Organisationsform zur Unterst&#252;tzung von Content Creators im Fediverse organisiert und finanziert werden?
* Anlaufstelle f&#252;r Zugriff auf ben&#246;tigte Assets, Software, etc.
* Rechtsbeistand, insbesondere bei Urheberrechts-Problemen
* Was k&#246;nnen wir Content Creators die aktuell auf den typischen, kapitalistisch gepr&#228;gten Plattformen unterwegs sind anbieten, damit sie einen Wechsel in Erw&#228;gung ziehen?
* Welche Synergie-Effekte aus der Fediverse- und OSS-Szene kann man nutzen? (z.B. Datenbanken f&#252;r rechtefreie Musik)
* Wie l&#228;sst sich vermeiden, dass (durch so eine Initiative) das Fediverse einfach nur mit Kommerz zugem&#252;llt wird und am Ende auch hier kein sinnvoller Diskurs mehr m&#246;glich ist?
* K&#246;nnen wir damit Strukturen schaffen, um die Asymmetrie zwischen Sender\*innen und Empf&#228;nger\*innen zu Gunsten einer st&#228;rkeren bottom-up Beteiligung an gesellschaftlichen Diskursen zu verschieben?</description>
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                <title>Brennpunkt Br&#252;ssel: Was ihr immer schon &#252;ber die EU wissen wolltet</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Workshop</type>
                <date>2024-09-13T12:45:00+02:00</date>
                <start>12:45</start>
                <duration>00:40</duration>
                <abstract>Seit einem Jahr beobachtet Maximilian die Netzpolitik der EU in Br&#252;ssel aus allern&#228;chster N&#228;he. Davon will er berichten. Gleichzeitig interessieren ihn Eure Fragen: Welche Themen kommen Euch mit Blick auf die Europ&#228;ische Union zur kurz? Welche Schneise braucht es aus Eurer Sicht noch durch den Br&#252;sseler Dschungel? Welcher Person oder welchem Thema sollte Max auf den Zahn f&#252;hlen?</abstract>
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                <language>de</language>
                <description>Wer Netzpolitik will, kommt an Br&#252;ssel nicht vorbei. Digital Services Act, Digital Markets Act, AI Act, European Health Data Space, elektronische Identit&#228;ten: Die EU hat in vielen Bereichen mehr zu sagen als die Bundesregierung. Maximilian schaut sich das seit einem Jahr an. Er will davon erz&#228;hlen, wie er in Br&#252;ssel an (vertrauliche) Informationen kommt und welche EU-Institutionen ihm dabei helfen.
Max will aber auch etwas von Euch mit nach Br&#252;ssel zur&#252;ck nehmen. Was wollt ihr &#252;ber die EU wissen? Und in der EU gibt es &#8211; neben Deutschland &#8211; 26 einzelne Mitgliedsstaaten &#8211; wie gut f&#252;hlt ihr euch zu ihnen informiert? Wie funktioniert hier die Zusammenarbeit, wie lie&#223;e sie sich verbessern? Zu all diesen Fragen will dieser Workshop Eure Ideen sammeln.</description>
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                <title>Memes als politische Bildtaktiken. TikTok-Challenges im Kontext des Ukraine-Kriegs</title>
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                <type>Talk</type>
                <date>2024-09-13T14:00:00+02:00</date>
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                <duration>00:40</duration>
                <abstract>Internet-Memes sind aus der heutigen politischen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Im Zuge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wurde erneut deutlich, wie Memes zu Austragungsorten politischer Konflikte geworden sind. In ihrem Vortrag diskutiert die Kunst- und Bildwissenschaftlerin Verena Straub TikTok Challenges in denen sich pro-russische ebenso wie pro-ukrainische User*innen zum Krieg positionieren. Dabei entsteht ein regelrechter Schlagabtausch zwischen Bildern, die best&#228;ndig herausgefordert werden. Inwiefern haben wir es hier mit neuen audiovisuellen Taktiken im Krieg zu tun? Und welche Rolle spielen dabei die &#196;sthetiken, Affordanzen, und Politiken der Sozialen Netzwerke?</abstract>
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                <title>Digitale Gewalt und IT-Sicherheit: Schnittmengen, Herausforderungen und neue B&#252;ndnisse</title>
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                <type>Workshop</type>
                <date>2024-09-13T14:50:00+02:00</date>
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                <duration>01:00</duration>
                <abstract>Wenn IT-Sicherheit &#246;ffentlich verhandelt wird, geht es dabei um Fragen der Souver&#228;nit&#228;t von Staaten, den Schutz kritischer Infrastrukturen gegen Hackerangriffe oder um Unternehmen, die zu wenig in den Schutz ihrer IT-Systeme investieren und dadurch z.B. Datenleaks riskieren. Wie wenig IT-Sicherheit auf das Private bezogen wird, zeigt sich auch im Hinblick auf die Bereiche IT-Sicherheitsmanagement und Riskoanalyse. Handreichungen f&#252;r die IT-Sicherheit im privaten Kontext, fehlen entweder oder reflektieren die besondere Gef&#228;hrdungslage im sozialen Nahbereich nur unzureichend.

Ein Beispiel f&#252;r solche neuen Gef&#228;hrdungslagen ist Digitale Gewalt. Wenngleich der Begriff im &#246;ffentlichen Diskurs vornehmlich mit Hate Speech assoziiert wird, fallen darunter auch Ph&#228;nomene wie die Zerst&#246;rung von Daten, den unauthorisierte Zugriff auf E-Mail oder Social Media Accounts oder die &#220;berwachung anderer mittels Tracker und Spyware. Gerade an der Schnittstelle von Digitaler Gewalt und IT-Sicherheit werden damit Formen des Technologiemissbrauchs sichtbar, die tief in die informationelle Selbstbestimmung der Betroffenen eingreifen und zu einer Omnipr&#228;senz des Angreifers f&#252;hren. Der physische Zugang zu den IT-Systemen im sozialen Nahraum sowie eine oftmals sehr gute Kenntnis des Angriffsziels erleichtern den Zugriff auf pers&#246;nliche Daten, Online-Accounts und IoT-Ger&#228;te. Die Folgen k&#246;nnen von der l&#252;ckenlosen Kontrolle des Angriffsziels bis hin zu Bewegungseinschr&#228;nkung, Rufsch&#228;digung, der Isolation von sozialen Netzwerken und dem Verlust des Arbeitsplatzes reichen.

F&#252;r die IT-Sicherheit muss damit die Erkenntnis verbunden sein, dass das Modell des weit entfernten Angreifers mit wirtschaftlichen Interessen zu kurz greift. Denn was Digitale Gewalt im sozialen Nahbereich besonders abheben l&#228;sst, sind die privaten bzw. emotionalen Angriffsmotive: Kontrolle und Macht. Und so wenig das Ph&#228;nomen bislang erforscht ist, hier wie auch anderswo gilt die besondere Wachsamkeit den Autorit&#228;ten des Digitalen gegen&#252;ber &#8211; dem Nachbarn, dem IT-Dienstleister um die Ecke, dem eigenen Ehepartner oder den betreuenden und pflegenden Familienmitgliedern.

Im Rahmen des Workshops sollen zun&#228;chst durch einen kurzen Impuls die spezifischen Problemstellungen und zentralen Herausforderungen an der Schnittstelle von Digitaler Gewalt und IT-Sicherheit herausgearbeitet werden. Dies erfolgt am Beispiel eines aktuell im Rahmen des BSI-Formats &#8222;Dialog f&#252;r Cybersicherheit&#8220; laufenden Workstreams zu Digitaler Gewalt. Dabei ist die spezifische Akteurskonstellation von besonderem Interesse. Denn gerade bei denen, die auf Hilfe anderer angewiesen sind, um an der Digitalisierung zu partizipieren, ist das Missbrauchspotential besonders gro&#223;. Das f&#252;hrt dazu, dass Betroffene im Diskurs zur Gestaltung von Digitalit&#228;t allgemein und von IT-Sicherheit im Besonderen stark unterrepr&#228;sentiert sind. L&#246;sungen, so die These, sollten jedoch immer an der Alltagspraxis der Betroffenen anschlie&#223;en, um wirksam zu werden. Wir m&#246;chten mit Euch diskutieren, welche Schlussfolgerungen damit f&#252;r die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft und Staat verbunden sind, welche Aspekte bislang vernachl&#228;ssigt wurden und wie ein schlagkr&#228;ftiges B&#252;ndnis gegen Digitale Gewalt, welches die Betroffenen zum Ankerpunkt seiner Aktivit&#228;ten macht, aussehen k&#246;nnte.</abstract>
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                <title>Envisioning a world without borders and how to get there with tech from below</title>
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                <abstract>These days, the EU border regimes are at the same time increasingly digitalized and repressive. Border &quot;security&quot; and surveillance experience a revival fuelled by technological development and are extended to digital spheres. Name a technology and then think of how it is selectively used to push or pull people away from where they actually want to be. These restrictive border regimes need to be stopped. Instead, together with you, we want to envision a digitalized borderless world worth living in and figure out how to get there collectively with tech from below. A world where technologies are developed and deployed for and with the people - not against them. In the format of a world caf&#233;, we want to put our heads together and do a step in the direction of solidarity through multiple technological means.</abstract>
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                <title>&#220;berwachungskritik auf der Stra&#223;e</title>
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                <abstract>In unserem Workshop wollen wir mit Euch diskutieren, warum es so schwierig ist, jenseits eines &#252;berschaubaren Kreises von Aktivist*innen &#220;berwachungskritik und &quot;B&#252;rger&quot;- bzw. Grundrechte zu thematisieren und wie wir sie zu einem wesentlichen Teil des Kampfes f&#252;r eine offene Gesellschaft machen k&#246;nnen.

Ausgehend von einem unserer Sicht bestehenden Mythos des &#8222;fr&#252;her war alles besser&#8220; innerhalb der &#252;berwachungskritischen Bewegung, der sich vor allem auf die Proteste in den 1980ern gegen die Volksz&#228;hlung bezieht, wollen wir mit gelungenen einzelnen Protesten gegen staatliche &#220;berwachung in den letzten Jahren beginnen. 

Trotz deren positivem Einfluss erleben wir einen &#252;ber die Jahre massiven und aktuell forcierten Ausbau staatlicher &#220;berwachung durch neo-konservative und rechte Kr&#228;fte, der sich massiv auf gesellschaftliche Digitalisierungsprozesse st&#252;tzt. Dies f&#252;hrt jedoch nicht zu weiteren Massenprotesten: statt dessen beobachten wir bei vielen, die wir eigentlich gerne im linken und linksliberalen Spektrum politisch ansprechen w&#252;rden, eine allgemeine Scheue vor dem &#220;berwachungsdiskurs und den K&#228;mpfen gegen staatliche &#220;berwachung. Woran liegt das? Und wie kann bewegungsintern damit umgegangen werden? 

Gegen diese Abstinenz bzw. Distanzierung k&#246;nnten u.a. Strassenproteste als Mobilisierungsform helfen. Aber was k&#246;nnen diese und was fehlt ihnen momentan auf dem Feld der &#220;berwachungskritik? Und wie verorten sich diese in der aktuellen rechten und neo-konservativen rassistischen Offensive insbesondere auf dem Feld der Migrationspolitik?   

Disclaimer: Wir sind uns dessen bewusst, dass wir gro&#223;e Fragen stellen, und diese nicht alle in einem einst&#252;ndigen Workshop beantworten k&#246;nnen. Wir denken trotzdem, dass eine &#252;berwachungs-, grundrechts- und netzpolitische Strategiediskussion, die sich ernsthaft den aktuellen, schwerwiegenden anti-demokratischen Tendenzen entgegenstellen m&#246;chte, in diesen Ma&#223;st&#228;ben denken und diskutieren sollte. Dieses schlie&#223;t nat&#252;rlich eine selbstkritische Reflexion der eigenen Bewegungst&#228;tigkeit mit ein.</abstract>
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                <title>Konsultationsprozesse: Freiwillige Selbstausbeutung oder neue Hoffnung?</title>
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                <abstract>Immer h&#228;ufiger wird die digitale Zivilgesellschaft zu Konsultationen eingeladen. Ministerien, Beir&#228;te und Aussch&#252;sse &#8211; die Politik ist offenbar an ihren fachlichen Einsch&#228;tzungen interessiert. 

Doch die Ressourcen von NGOs sind &#8211; anders als etwa in der Wirtschaft &#8211; meist arg begrenzt. Eine Beteiligung auf Augenh&#246;he ist nur dann m&#246;glich, wenn andere Themen vernachl&#228;ssigt werden. Im schlimmsten Fall schm&#252;ckt sich die Regierung mit Scheinpartizipation, ohne dass die Zivilgesellschaft nachhaltig etwas bewirken konnte.

Was sind die Lehren aus den Konsultations- und Beteiligungsprozessen der vergangenen Jahre? Vor welchen H&#252;rden stehen die NGO-Vertreter:innen genau? Welche Stellschrauben gibt es auf Seiten der Politik, die f&#252;r Augenh&#246;he sorgen k&#246;nnte?</abstract>
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                <description>Immer h&#228;ufiger wird die digitale Zivilgesellschaft zu Konsultationen eingeladen. Ministerien, Beir&#228;te und Aussch&#252;sse &#8211; die Politik ist offenbar an ihren fachlichen Einsch&#228;tzungen interessiert. 

Doch die Ressourcen von NGOs sind &#8211; anders als etwa in der Wirtschaft &#8211; meist arg begrenzt. Eine Beteiligung auf Augenh&#246;he ist nur dann m&#246;glich, wenn andere Themen vernachl&#228;ssigt werden. Im schlimmsten Fall schm&#252;ckt sich die Regierung mit Scheinpartizipation, ohne dass die Zivilgesellschaft nachhaltig etwas bewirken konnte.

Was sind die Lehren aus den Konsultations- und Beteiligungsprozessen der vergangenen Jahre? Vor welchen H&#252;rden stehen die NGO-Vertreter:innen genau? Welche Stellschrauben gibt es auf Seiten der Politik, die f&#252;r Augenh&#246;he sorgen k&#246;nnte?</description>
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                <title>Bildet Netze gegen Tech-Macht: Wie verbinden wir netzpolitische und monopolkritische Debatten?</title>
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                <abstract>Die Machtkonzentration der Tech-Konzerne ist mit vielen Problemen im digitalen Raum verkn&#252;pft, von Desinformation und Aneignung der Wertsch&#246;pfung von Kreativen bis zu einseitigem politischen Einfluss. Wie k&#246;nnen wir Kr&#228;fte b&#252;ndeln, um gegen das Problem effektiv vorzugehen? Wie sollten wir uns in die Diskussion &#252;ber kartellrechtliche Ma&#223;nahmen als aktuell sch&#228;rfstes Schwert einbringen? Wie k&#246;nnen wir die Diskussion um Monopolmacht besser mit anderen netzpolitischen Debatten verbinden?

Wir wollen euch kurz vorstellen, wie die bestehende Vernetzung zu Monopolmacht aussieht. Wir laden euch ein, eure Fragen und Ideen mitzubringen, sowohl zu Monopolmacht und Kartellrecht als auch zu Ankn&#252;pfungspunkten in anderen Themenfeldern. Im Vordergrund steht ein Raum f&#252;r Austausch und Vernetzung, um weitere Aktivit&#228;ten rund um Monopolmacht und Netzpolitik zu gestalten.</abstract>
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                <title>Sweet Networking mit F5</title>
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                <abstract>Wir freuen uns, Euch zu unserem kurzen, aber spannenden Treffen mit B&#252;ndnis F5 einzuladen! Nutzt die Gelegenheit, die Mitglieder und Expert*innen der verschiedenen F5-Organisationen kennenzulernen und Euch &#252;ber unsere gemeinsamen Ziele und Projekte auszutauschen. Und damit sich das ganze auch lohnt werden wir Popcorn, Zuckerwatte, Eis und/oder Waffeln mitbringen.</abstract>
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                <description>Das B&#252;ndnis F5 aus AlgorithmWatch, Gesellschaft f&#252;r Freiheitsrechte, Open Knowledge Foundation, Reporter ohne Grenzen und Wikimedia Deutschland ist 2021 angetreten, um die Digitalpolitik der Bundesregierung kritisch-konstruktiv zu begleiten. Seit dem ist viel passiert. Lasst uns austauschen, S&#252;&#223;es essen und neue Projekte gemeinsam finden.</description>
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                <title>Vorstellung &#8222;Stammtisch TechM&#252;ndigkeit f&#252;r Wortmenschen&#8220;, Brainstorming zu Vernetzungsm&#246;glichkeiten</title>
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                <abstract>Menschen in den Wortberufen (Autor:innen, &#220;bersetzer:innen, Verleger:innen, etc.) sind mit am St&#228;rksten von digitalen Entwicklungen, etwa vom Vormarsch der generativen KI, betroffen. Zugleich fehlen ihnen oft die Kompetenzen bzw. Kapazit&#228;ten, um digital selbstbestimmt zu agieren, dem Hype des Big Tech kritisch zu kontern oder sich dagegen zu organisieren. 

Deshalb bietet der monatliche Berliner &#8222;Stammtisch TechM&#252;ndigkeit f&#252;r Wortmenschen&#8220; in der Lettr&#233;tage (Acud) ein Forum, um sich unter Kolleg:innen &#252;ber die Herausforderungen des Big Tech auszutauschen. Er richtet sich explizit an &#8222;Nicht-Techies&#8220;, die in die Thematik einsteigen und faire Tools und Aktionsm&#246;glichkeiten ausfindig machen wollen. Gleichzeitig m&#246;chten wir unsere Kontakte mit der Netzaktivistenszene ausbauen.

In einer Brainstorming-Session stellen wir den Stammtisch vor und fragen, wie die Vernetzung vorangetrieben werden kann. Welche Hemmschwellen oder Differenzen (z. B. bei Copyright-Fragen) erschweren den Dialog zwischen der Buchbranche und der Netzaktivistenszene? Wie k&#246;nnen wir kritische Digitalexpertise in die Buchbranche einflie&#223;en lassen? Wie k&#246;nnen &#8222;Buchmenschen&#8220; wiederum ihre Einsichten z. B. in den Diskurs &#252;ber KI einbringen, und wie k&#246;nnen sie ihre Funktion als Multiplikatoren nutzen, um die &#246;ffentliche Diskussion dar&#252;ber voranzubringen?</abstract>
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                <title>Jetzt geht es um alles: Verbot von biometrischer &#220;berwachung durchsetzen</title>
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                <abstract>Im Zuge der nationalen Durchf&#252;hrung des AI Acts hat die Bundesregierung die Chance biometrische Fernidentifizierung ausnahmslos und unzweideutig zu verbieten. Laut Koalitionsvertrag will das die Ampel auch. Aber leider droht mal wieder genau das Gegenteil. Es k&#246;nnten leider auch genauso gut neue Erm&#228;chtigungsgrundlagen f&#252;r Polizei geschaffen werden. Wir wollen ein Update geben, worum es geht und wo der Gesetzgebungsprozess steht. Und dann wollen wir uns mit euch vernetzen, um gemeinsam m&#246;glichst laut und stark f&#252;r ein umfassendes Verbot von biometrischer Massen&#252;berwachung zu k&#228;mpfen. Denn mit den besseren Argumenten alleine werden wir nicht gewinnen. Wir brauchen &#246;ffentlichen Druck.</abstract>
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                <title>Alumni:ae-Vernetzung</title>
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                <abstract>Wir teilen das Leid: Wir standen mal auf einer internen Mailing-Liste dieses Vereins? Wir hatten &#8211; Gott bewahre &#8211; einst einen Arbeitsvertrag mit denen? Doch nun gibt es Abhilfe! Bei der &#8230;</abstract>
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                <description>&#8230; Alumni:ae-Vernetztung k&#246;nnt ihr alle einmal ordentlich Dampf ablassen. M&#246;gliche Themen:

- Ist das nun eine Blog, Medium oder Portal f&#252;r oder gegen Freiheitsrechte?
- Welches war das beste Logo dieser Website?
- Vor welchen Problemen rennt dieser Verein weg?

Bitte bringt gute Laune mit!</description>
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                <title>Gr&#252;nere Technik medial schmackhaft zu machen, ist hart. Zusammen schaffen wir das!</title>
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                <abstract>Medien und NGOs wollen zu ber&#252;hrenden, krassen, menschlichen Skandale arbeiten. **&#214;ko-Impact durch Technik** erscheint nicht krass und nicht ber&#252;hrend - ist es aber. Wir wollen voneinander lernen, wie man das medial und gesellschaftlich vermittelt.</abstract>
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                <description>Wenn man von den **Umwelts&#252;nden der Smartphone-Branche** redet, hat man viele Zuh&#246;rende schon verloren. Alle wissen vage, dass da &#220;bles passiert, aber kaum jemand hat das Gef&#252;hl, etwas tun zu k&#246;nnen. Das f&#228;ngt schon mit der **un&#252;bersichtlichen Info-Lage zu Themen wie Updates, Recycling, Reparatur** etc. an. Wir haben all diesen Themen monatelang durchrecherchiert und ein Datenbank-Tool gebaut, das Infos auf jeden Einzelfall genau anpasst. Ein bisschen, wie man es vom **WahlOmat** kennt oder von Pers&#246;nlichkeitstests. Wir wollen unsere Erkenntnisse aus dem Entwicklungsprozess mit anderen teilen und von ihren eigenen Projekten lernen.</description>
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                <abstract>Auf der Konferenz sind viele spannende Menschen mit vielen spannenden Projekten. Machst du eine Website zu allen Anti-&#220;berwachungs-Demos, suchst aber noch einen Menschen mit Ahnung von Design? Willst du dich mit anderen aus deinem Bundesland zum Thema Polizeigesetze vernetzen? Egal was: Stell vor, wer du bist, was du tust und wie andere dabei mitmachen und dich unterst&#252;tzen k&#246;nnen. Zivilgesellschaftliches 4-Minuten-Speed-Dating im Broadcast-Format.</abstract>
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                <abstract>Wir kommen bei kaltem Getr&#228;nk und entspannter Musik zusammen. Welche neuen Gedanken hat uns der Tag gebracht? Wie bleiben wir in Vernetzung? Was passiert nach der Konferenz? Triff die Redaktion und Speaker:innen.</abstract>
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