25.04.2026 –, Fab8.C 204 Schulen Sprache: Deutsch
Wir zeigen anhand unserer Erfahrungen aus zwei Jahren Non-Profit-Arbeit mit Schweizer Bildungsverwaltungen, wie gemeinsames Sensemaking mit eigenen Daten Vertrauen schafft, digitale Teilhabe stärkt und bessere Entscheidungen für gute Bildung ermöglicht.
Damit gemeinsames Lehren und Lernen an Schulen chancengerecht, innovativ und mit Freude gelingen kann, braucht es etwas, das selten im Rampenlicht steht: gut funktionierende Bildungsverwaltungen. Sie schaffen die Grundlagen und stehen dabei selbst vor komplexen Herausforderungen.
Umso hilfreicher sind Daten, um diese besser zu verstehen. Und Daten gibt es in Schweizer Bildungsverwaltungen viele. Doch oft bleiben sie ungenutzt: verstreut in Tabellen und Datenbanken oder vergraben in einzelnen Berichten. Gemeinsam mit den Verwaltungen entwickeln wir Wege, mit ihren eigenen Daten anders umzugehen. Nicht als Kontrollinstrument, sondern als gemeinsames Werkzeug zum Verstehen und für evidenzgestütztere Strategien und Entscheide.
In dieser Session teilen wir Erfahrungen aus zwei Jahren Non-Profit-Arbeit mit kantonalen und städtischen Bildungsverwaltungen aus der ganzen Schweiz. Im Zentrum stehen dabei “Daten Labs” als Open Educational Practice, in denen Mitarbeitende und Führungspersonen mit eigenen Daten arbeiten, voneinander lernen und Wissen teilen.
Die Session lädt dazu ein, Bildungsverwaltung als lernende Gemeinschaft zu betrachten und Daten als offenen Ausgangspunkt für Zusammenarbeit, digitale Teilhabe und bessere Entscheidungen. Sie richtet sich an alle, die sich für Bildung und digitale Verwaltung interessieren und die wissen wollen, wie Daten zu besser funktionierenden Schulen beitragen können.
Lara ist promovierte Humangeographin mit einem Schwerpunkt auf Bildung und sozialer Ungleichheit. Zuletzt war sie in Forschung und universitärer Lehre in Zürich und Chicago tätig. Ihr besonderes Interesse gilt der Förderung chancengerechter und wirksamer Bildung durch evidenzbasierte Entscheidungen sowie dem Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Bildungspolitik und -verwaltung.
Als Mitarbeiterin im Programm Chance Digitalität beim staatslabor, einem Innovationslabor für öffentliche Verwaltung in der Schweiz, verfolgt Lara dieses Anliegen weiterhin. Das seit 2023 bestehende Non-Profit-Programm unterstützt Bildungsverwaltungen in der ganzen Schweiz dabei, ihre bestehenden Daten klug zu nutzen. Es stärkt Tech- und Datenkompetenzen über alle Verwaltungsebenen hinweg, schafft Raum für Innovation und Austausch und unterstützt Verwaltungen dabei, Bildungsplanung und -steuerung daten- und evidenzgestützter anzugehen.
Louise Drompt est titulaire d’un master en management et politiques publiques (Universités Lausanne et Berne). Elle a principalement travaillé sur les relations et les dynamiques de gouvernance au sein du système scolaire.
En tant que collaboratrice pour Opportunité numérique (Chance Digitalität), Louise poursuit cet engagement. Ce programme à but non lucratif soutient les administrations éducatives suisses dans l’utilisation pertinente et responsable des données existantes afin de renforcer la qualité du pilotage du système de formation. Opportunité numérique favorise le développement des compétences numériques et en matière de données, encourage l’innovation et l’échange entre les acteurs, et accompagne les administrations vers une prise de décision plus fondée sur des données probantes dans la planification et la gouvernance scolaire.
Meral hat Public Policy in Basel, Berlin und den USA studiert. Sie hat die Grüne Partei sowie die Bundestagsfraktion zu Wissenschafts- und Bildungspolitik beraten und arbeitete zuletzt als Büroleiterin im Deutschen Bundestag. Zuvor war sie im Bundesministerium für Arbeit und Soziales tätig, wo sie zu Gleichstellungsfragen arbeitete und ein Projekt zur Zukunft der Arbeit umsetzte. Beim staatslabor leitet Meral das Programm Chance Digitalität. Sie interessiert sich besonders für systemische Ansätze, sektorübergreifende Zusammenarbeit und innovative Steuerungsansätze, um gemeinsam komplexe gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen.
