2026-04-25 –, Fab8.C 203 OER Language: Deutsch
Die Virtual-Reality-Anwendung «Viagg-io» versetzt Lernende virtuell ins Tessin und das Italienischbünden und regt zur interaktiven Sprachanwendung im Italienischen auf Sprachniveau A2 an. In der Session stellt das Entwicklerteam vor, wie das alltägliche Sprechen auf Italienisch mit dem immersiven, interaktiven Medium VR gestaltet ist und wie dies unterrichtsbegleitend eingesetzt werden kann. Dank der Förderung des BAK ist die Nutzung von «Viagg-io» für Schulen kostenfrei möglich.
Die Virtual-Reality-Anwendung «Viagg-io» versetzt Lernende virtuell ins Tessin und das Italienischbünden. Anstatt nur Vokabeln zu pauken, tauchen Anwenderinnen und Anwender direkt in die italienische Sprache und auch die Kultur ein – als wären sie vor Ort, in einem Caffè oder an einem lebendigen Gespräch. Möglich wird die immersive Sprachanwendung durch die innovative Verbindung von Technologie und multimedialer Didaktik. In der Session stellen Elke Schlote (Professorin für multimediale Didaktik, FHGR) und Carlo Simonelli (Italienischlehrer Gymnasium Kirchenfeld) das didaktische Konzept von «Viagg-io» vor und berichten aus den ersten 6 Monaten der Anwendung im Unterricht. Zudem besteht die Möglichkeit, Viagg-io auf einer VR-Brille auszuprobieren sowie die Begleitmaterialien auf https://viaggio.fhgr.ch auszuprobieren. Dank der Förderung des Bundesamt für Kultur (BAK) ist die Nutzung von «Viagg-io» kostenfrei möglich: ein Halbklassensatz VR-Brillen kann bei der Mediothek der PH Bern entliehen werden: https://www.phbern.ch/dienstleistungen/unterrichtsmedien/viagg-io-vr-brillen
Elke Schlote ist seit 2023 Dozentin für multimediale Didaktik am Institut für Multimedia Production (IMP), seit Januar 2025 dort als Professorin für multimediale Didaktik tätig. Sie hat an der Universität Konstanz studiert und dort über ein soziolinguistisches Thema doktoriert.
Sie forscht und doziert seit 2005 zu audiovisuellen Medien und multimedialer Didaktik, zunächst am Forschungsinstitut des Bayerischen Rundfunks (IZI BR) in München, und 2016-22 an der Universität Basel, wo sie im SNF-geförderten Projekt «Entwicklung und Evaluation des digitalen Lernwerkzeugs TRAVIS GO» eine Webapp zur kollaborativen Videoanalyse und -besprechung entwickelte und in Forschung und Lehre tätig war.
Als Medienpädagogin konzipiert und leitet sie kreative Projekte zu neuen Medientechnologien und engagiert sich in der Entwicklung von Open Educational Resources (OER).
