Open Education Day 2026

Hirn aus, KI an? Warum KI unser Bildungssystem bedroht – und wie sie es trotzdem revolutionieren kann.
2026-04-25 , Fab8.C 202 KI
Language: Deutsch

KI in der Bildung löst Ängste aus: Verlieren wir das kritische Denken? Werden Lernende zu reinen „Prompt-Usern“? Diese Risiken sind real und eine Bedrohung für unser Bildungssystem. Deshalb sollten wir KI nicht als generative Lösungsmaschine, sondern als fordernden Lernbegleiter und transparentes Diagnoseinstrument einsetzen.

Die Zukunft der Bildung gehört KI-Systemen, die den Lernprozess nicht verschleiern, sondern glasklar dokumentieren. Wenn der Lernprozess mit der KI transparent wird und dadurch Denkmuster sowie Kompetenzlücken offenlegt, weicht die Blackbox einem für die Lehrperson lesbaren, offenen Buch.

Dies ermöglicht die langersehnte pädagogische Wende: Weg vom Prinzip Giesskanne, hin zu einer evidenzbasierten, individuellen Förderung. Eine zum Teil bereits reale Vision für die Bildung, in der KI die Lehrperson befähigt – und nicht umgeht.


Topic: 1. open education, open pedagogy and (digital) inclusion Target groups: Teachers / Lecturers, Education officers, school managers, People interested in education, 3rd cycle (secondary school), Secondary level II (Grammar school, FMS, BMS), Tertiary education (universities, adult education, ...)

Ralph Forsbach hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft der Universität St. Gallen, der HEC Paris in Frankreich und der UC Berkeley in den USA. In der Schule tat er sich schwer – er konnte sich kaum motivieren und entdeckte erst an der Universität seine Freude am Lernen. Genau deshalb engagiert er sich heute intensiv für Bildung. In der Künstlichen Intelligenz sieht er grosses Potenzial, Lehrpersonen gezielt zu unterstützen und eine faktische 1:1-Betreuung für alle Schüler*innen zu ermöglichen. Nach mehreren Jahren als Technologie- und Kommunikationsberater gründete er deshalb das mittlerweile preisgekrönte Startup Brian – einen KI-Tutor. Mit Brian möchte er die Lehre personalisieren und so allen Lernenden den bestmöglichen Lernerfolg ermöglichen. Zudem engagiert sich Ralph ehrenamtlich als Mentor an der Universität St. Gallen.