„Raus aus dem Silodenken: Warum Automatisierung technologieoffen sein muss“
Automatisierung ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor in der digitalen Transformation – doch viele Unternehmen und auch die öffentliche Verwaltung werden in ihrer Flexibilität durch geschlossene Plattformen und Anbieterabhängigkeiten eingeschränkt.
Der Vortrag zeigt wie wichtig es ist, Automatisierungsentscheidungen im Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und technischer Architektur zu treffen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie öffentliche Verwaltungen durch technologieoffene Architekturen und in der gemeinsamen Diskussion zwischen Prozessmanagement und IT bessere Entscheidungsgrundlagen erarbeiten und technische sowie wirtschaftliche Kriterien systematisch zusammenführen können. Anhand praxisnaher Beispiele wird gezeigt, wie die Stadtverwaltung Nürnberg das Thema Automatisierung im Rahmen eines ganzheitlichen Prozessmanagements voranbringt.
Der Vortrag beleuchtet den strukturierten Aufbau eines Robotic Process Automation (RPA) Programms. Er zeigt praxisnah anhand der Einbürgerung und bei der Beantragung des Wohngelds, wie unterschiedliche Automatisierungstechnologien – insbesondere RPA, Job-Batch-Verarbeitung und KI – gezielt miteinander kombiniert werden können, um komplexe Problemstellungen effizient zu lösen. Dabei wird verdeutlicht, dass RPA als kurzfristig umsetzbare Maßnahme eingesetzt werden kann, um schnell messbare Effizienzgewinne zu realisieren. Ergänzend wird ein Beispiel aus einem Process-Mining-Projekt im Forderungsmanagement vorgestellt. Dieses veranschaulicht, wie datengetriebene Analysen zur Identifikation von Automatisierungspotenzialen genutzt und anschließend in skalierbare, KI-gestützte Automatisierungslösungen überführt werden.
Programmmanagerin Prozessautomatisierung