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Jugendliche als Kontributoren
2020-12-27, 16:00–16:40 (Europe/Berlin), r3s - Monheim/Rhein

Die Computer- und Internetwelt ist ein Platz, an dem alle Generationen vertreten sind. Warum sollten alle Generationen dann nicht auch an der Entwicklung dieses Ortes beteiligt sein. Oftmals ist die Entwicklergemeinschaft in einen bestimmte Altersbereich vertreten heute und jüngere Personen sind außen vor, obwohl die Jugend einer Generation angehört, die praktisch mit dem Internet aufgewachsen ist. Junge Menschen können die Softwareentwicklung in neue Bahnen lenken und andere Sichtweisen mit einfließen lassen. Eine Entwicklergemeinde die diverse Altersgruppen beteiligt und sich aktiv dafür einsetzt, dass Jugendliche und Kinder involviert sind, können kreativer und innovativer handeln.


Jedes Softwareprojekt, dass erfolgreich sein möchte, braucht Kontributoren. Da aber keine Kontributoren Kontributoren sein können, bevor sie gelernt haben Software zu entwickeln, müssen für potentielle neue Entwickler und alle Anderen, die sich in jeglicher Form an einem Softwareprojekt beteiligen wollen, Personen in das Thema eingeführt werden. Im Idealfall stoßen junge Menschen aufgrund ihres Interesses auf das Thema und beschließen, sich weiter mit diesem Projekt auseinander zu setzen. Handelt es sich hierbei um Projekte, die frei sind, erhalten Interessierte die besten Möglichkeiten sich mit ihrem Können, Wissen oder auch einfach nur ihrem Interesse engagieren. Da aber nur selten Jugendliche und Kinder von freier Software und seinen Potentialen gehört haben, bedarf es andern Wegen. Es muss aktiv dafür geworben und aufmerksam gemacht werden. Dies kann beispielsweise in Schulen, aber auch in den eigenen Entwicklerkreisen geschehen. Der Teckids e.V. konnte feststellen, dass das sehr gut funktionieren kann. So stellten Kinder Bugs in einer Entwicklungsumgebung fest und konnten daraufhin mit der Hilfestellung Erwachsener eigenständig diese Fehler beheben. Dieses Beispiel soll zeigen, dass zwischen Softwareentwicklung und Kindern keine Distanz herrschen muss, sondern beide erfolgreich interagieren können