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In der Sehnsucht nach "Normalität" steckt eine Lösungsstrategie gegen den krisenbedingten Dauerblues
2020-12-27, 20:30–21:25 (Europe/Berlin), OIO/A:F Bühne

Wann ist die „Normalität“ genau abhanden gekommen? Wann begann der Strudel aus permanenten Bedrohungen und Weltuntergangsmitteilungen, der das Leben, wie man es von „früher” kannte, so unmöglich macht? Und wann kehrt das Normale wieder, lässt die Anspannung nach, kann man endlich wieder durchatmen? Momentan ist das Ende der unsicheren Zeiten schwer abzusehen. Aber das heißt nicht, dass man daran verzweifeln sollte. Zumindest nicht dauerhaft. Ein möglicher Teil der Lösung steckt in der missverständlichen Bedeutung des Normalen.


Interessanterweise beinhaltet der Begriff "normal" zwei Aspekte: die Norm - also das Erstrebenswerte, kurz gesagt: was sein soll. Und die Normalität als Durchschnitt - als das was üblich ist, weit verbreitete Gewohnheiten etwa. Von dieser Beobachtung ausgehend möchte ich vermitteln, wie sich mit einigen einfachen Methoden Antworten auf zwei Fragen finden lassen, die helfen können, das Leben trotz des Chaos der Welt etwas zufriedener zu machen: (1) was ist mein übergeordnetes Ziel und nach welchen Normen will ich mich entsprechend in meinem Leben richten? Und (2) welche Gewohnheiten brauche ich oder muss ich mir neu zulegen, um mich in meinem Alltag möglichst wohl zu fühlen?