Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenergie (DGS e.V.) wird 50 Jahre jung! Aus diesem Anlass finden 2025 in ganz Deutschland viele Jubiläums-Veranstaltungen statt. Jens Christian Kneißel, erster Vorsitzender des Landesverbandes NRW der DGS freut sich zusammen mit der Werkbank Sektorenkopplung der Hochschule-Hamm-Lippstadt als Kooperationspartner, viele interessierte Gäste und Experten im Heinrich-Von-Kleist-Forum in der "Energiestadt" Hamm begrüßen zu dürfen.. Die NRW-Fachtagung als Beitrag zum DGS-Vereinsjubiläum rückt dabei das wichtige Thema "Photovoltaik auf Mehrfamilienhäusern" in den Fokus.
Das ungenutzte Potenzial von PV bei Mehrfamilienhäusern in Deutschland: Deutschland verfügt über rund 40 Millionen Gebäude, darunter Nichtwohngebäude und Wohngebäude - von den Wohngebäuden sind etwa 3,3 Millionen Mehrfamilienhäuser. Doch nicht jedes Dach ist für Solaranlagen und den Ausbau von Photovoltaik geeignet. Laut Fraunhofer ISE wird das Potenzial für gebäudeintegrierte PV (Dächer und Fassaden) auf 1.000 GWp geschätzt. Dennoch sind bisher weniger als 10% der Dachflächen und unter 1% der Fassadenflächen genutzt. Besonders Mehrfamilienhäuser bieten ein enormes Potenzial, da sie oft große, zusammenhängende Dachflächen besitzen. Eine von mehreren Möglichkeiten, dieses Potenzial zu erschließen, ist Mieterstrom.
Mögliche PV-Modelle und deren Vor- / Nachteile:
1. Volleinspeisung
2. Allgemeinstrom
3. Einzel-Anlagenmodelle
4. Balkonsolar
5. Einzählermodell
6. Mieterstrom
7. Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung
8. abweichende technische Lösungen
Informationen zum Teil 2
Informationen zu Teil 3
Das Einzählermodell als technisch einfache und praxisnahe Alternative im Mehrfamilienhaus.
Mit dem PIONIERKRAFT-System wird das profitable Teilen von selbst erzeugter Solarenergie in Mehrfamilienhäusern mit bis zu 20 Wohneinheiten möglich. Die Kombination aus Hardware und Software sorgt dafür, dass die Solarenergie bedarfsgerecht an alle Haushalte verteilt wird. Das System besteht aus der zentralen Hardware-Komponente, dem PIONIERKRAFTwerk 3.0 sowie dem PIONIERKRAFTlink, unserem Kommunikationsmodul. Ergänzt wird es softwareseitig durch das PIONIER-Portal und das PARTNER-Portal.
Balkonkraftwerk als neues Haushaltsgerät.
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Moderation: Rüdiger Brechler, Hochschule Hamm-Lippstadt, Projektkoordinator Werkbank Sektorenkopplung
Teilnehmende an der Diskussion:
Christoph Landeck, Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW), Köln
Tanja Lovric, NRW.Energy4Climate | Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz, Düsseldorf
Dr.-Ing. Natalie Mutlak, Clearingstelle EEG|KWKG, Berlin (angefragt)