Agentic Coding in der Praxis: Von der Spec bis zur Infrastruktur — mit MCP, Skills und Guardrails
KI-Agenten übernehmen 2026 echte Engineering-Aufgaben: Sie lesen Codebases, schreiben Specs, generieren IaC und steuern Pipelines — autonom, über Tool-Calls, in einem geschlossenen Feedback-Loop. Wer versteht, wie dieser Loop funktioniert und wo man eingreifen muss, kann damit produktiv arbeiten. Wer es nicht versteht, verliert die Kontrolle.
In diesem ganztägigen Workshop durchlaufen wir den kompletten Engineering-Zyklus mit KI-Agenten: vom ersten Agentic-Loop über MCP-Integration, technische Spezifikation und IaC bis zum abschliessenden End-to-End-Durchlauf, bei dem alles zusammenkommt. Der Tag endet mit konkreten Rollout-Schritten für das eigene Team.
Der Workshop gliedert sich in vier inhaltliche Blöcke:
Block 1 — Agentic Coding & MCP (Vormittag)
Einstieg in den Agentic Loop: wie ein KI-Agent nicht nur Code schreibt, sondern Werkzeuge aufruft, Feedback verarbeitet und Aufgaben iterativ löst. Model Context Protocol (MCP) als Architektur für Werkzeugintegration, typische Integrationen und Grenzen.
Der Block umfasst sowohl kommerzielle als auch Open-Source-Tools und Open-Weights-Modelle.
Block 2 — Spec first: Warum Kontext entscheidet
Wer ohne klare Spec arbeitet, merkt es spätestens beim Review. Dieser Block zeigt, wie technische Spezifikationen (ADRs, API-Contracts, strukturierte Anforderungen) den Unterschied zwischen brauchbarem und produktionsreifem Output ausmachen.
Block 3 — Infrastruktur mit KI-Unterstützung
KI-Agenten im Infrastruktur-Kontext: Konfigurationen generieren, reviewen und Drift erkennen — mit kritischer Qualitätsprüfung statt blindem Vertrauen.
Block 4 — Capstone: Von der Spec bis zum Deployment
Alle Bausteine zusammen: eine Aufgabe von der Spec über das Coding bis zum Deployment in einem durchgehenden Agenten-Workflow.
Abschluss
Erfahrungsaustausch und konkrete nächste Schritte für den Rollout im eigenen Team.
Voraussetzungen: Erfahrung in Softwareentwicklung, DevOps oder Systemarchitektur. Laptop mit Terminal. Kein spezifischer Stack vorausgesetzt.
Zielgruppe: Developers, Engineers, Architects und Tech Leads.
Software-Architekt, Cloud-Architekt und KI-Pragmatiker. Als Inhaber der incratec GmbH begleitet Tobias Kluge Unternehmen bei der Integration von KI in komplexe Engineering-Umgebungen – von der Infrastruktur bis zum Softwareentwicklungsprozess. Er hat Agentic Coding Workshops für Schweizer Unternehmen und Ausbildungsinstitutionen durchgeführt und kombiniert praktische Engineering-Erfahrung mit einem klaren Blick auf Risiken und Leitplanken. Sein Ziel: KI dort einsetzen, wo sie echten Nutzen bringt – und klare Grenzen ziehen, wo sie es (noch) nicht tut.