»Einführung in dezentrale Infrastrukturen und IPFS«
2019-03-15, 11:30–12:00, Mathe Z211

Werden Geodaten auf einem verteilten, dezentralen System gespeichert bietet dies einige Vorteile. Es führt zu größerer Ausfallsicherheit, besser Erreichbarkeit und mehr Sicherheit. Diese Vortrag gibt einen Einblick in diese Entwicklung und zeigt anhand von IPFS, dem InterPlanetary Filesystem, wie dies dann im Alltag aussieht und welche Vorteile es bietet. IPFS ist Open Source unter MIT Lizenz.

Geodaten werden meist von einer zentralen Stelle bezogen. Seien dies große Cloud-Provider, aber auch andere Dienste wie das Copernicus Open Access Hub, die Copernicus Data and Exploitation Platform – Deutschland oder ein regionales GDI. Sind die Arbeitsschritte auf eine dieser Plattformen ausgelegt, ist es schwer auf eine andere zu wechseln. Sollte aufgrund technischer Probleme der Zugriff nicht möglich sein, gibt es keine Alternativen.

Infrastrukturen können aber auch verteilt und dezentral aufgebaut werden. Der Kern dieser Idee ist, dass es dabei nicht mehr darauf ankommt an welchem Ort, also einem Cloud-Provider oder aber auch lokal im internen Netzwerk, die Daten gespeichert werden. Stattdessen muss nur ein Zugang zu diesem verteilten System bestehen.

Da solche dezentralen/verteilten Systeme ein relativ neues Konzept sind, wird dieser Vortrag eine grundlegende Einführung bieten und Gründe aufführen, warum es zu dieser Entwicklung kam. Anhand von IPFS, dem InterPlanetary Filesystem, wird live demonstriert, wie man dann tatsächlich damit Arbeiten kann und worin die Vorteile wie u.a. bessere Erreichbarkeit und Sicherheit liegen.

IPFS ist Open Source unter MIT Lizenz.