Bridging the gap: learning processes in analog, hybrid and digital formats

[Stream] Espresso-Paper: Der Vorteil von Assistenzsystemen bei der Vermittlung standardisierter Prozesse
10-09, 16:05–16:30 (Europe/Berlin), Bamberg U7/01.05 - Hörsaal
Language: Deutsch

Unterstützung beim Ausfüllen von Arbeitsblättern, Formularen und weiteren standardisierten Prozessen durch die Vorbereitung eines Lernraums zur Einbindung in die digitale und hybride Lehre

(Video)

Innerhalb des EXPAND+ER-WB³-Projekts wird an innovativen Zugängen zu digitalen Lernangeboten gearbeitet. EXPAND+ER WB³ ist dabei ein Teil des vom Bundesinstitut für Berufsbildung organisierten Innovationswettbewerbs INVITE und wird über die Nationale Weiterbildungsstrategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

Das erste von der BTU Cottbus-Senftenberg entwickelte Lernangebot für die berufliche Weiterbildung und die Hochschuldidaktik beschäftigt sich mit dem Projektmanagement. Dafür wurde am Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung ein Formularassistent für den Lehrstuhl Qualitätsmanagement entwickelt. Dieses Assistenzsystem hilft dabei, einen Projektsteckbrief in seinem Aufbau näher kennenzulernen, erfolgreich auszufüllen und als Dokument zu exportieren, das dann an anderer Stelle weiterverwendet werden kann.

Projektsteckbriefe sind eine standardisierte Form, um im Projektmanagement Informationen über ein Projekt für alle Beteiligten zugänglich zu machen. Die dafür auszufüllenden Felder sind nicht immer selbsterklärend, sodass ein Bedarf entsteht, diese näher zu erläutern. Bisher wurde dies erreicht, indem den Lernenden Folien zur Verfügung gestellt wurden, durch die sie sich durcharbeiten mussten, bevor sie damit beginnen konnten, den Steckbrief auszufüllen.

Im Assistenzsystem findet jedoch kein Medienbruch statt, sondern die einzelnen Bereiche des Projektsteckbriefs werden direkt integriert und didaktisch aufbereitet. Dies hilft dabei, dass sich die Lernenden immer nur auf jeweils einen konkreten Themenblock konzentrieren müssen. Parallel zum Lernen über das Thema besteht die Möglichkeit, die jeweiligen Felder entsprechend der Vorgaben sofort auszufüllen. Dies führt wiederum dazu, dass am Ende des Lernprozesses sofort ein fertiger Projektsteckbrief zur Verfügung steht, der für das eigene Projektmanagement genutzt und zum Beispiel an Lehrende geschickt werden kann. Damit verbindet der Assistent das individuelle Erarbeiten von Themen zum Projektmanagement mit dem Ausfüllen eines Steckbriefes und ermöglicht insgesamt ein effizienteres ergebnisorientiertes Lernen.

Der Projektsteckbriefassistent ist dabei eine online zugängliche, aber auch lokale Webseite, die Javascript für ihre Funktionalität benutzt. Die Daten verlassen deshalb nie den Computer der Benutzenden, sondern werden direkt im Browser verarbeitet. Das hat zur Folge, dass der Projektsteckbriefassistent nicht nur datenschutzkonform ist, sondern auch genutzt werden kann, wenn kein Internet vorhanden ist.

Der Kurzvortrag gibt in 5 Minuten eine kurze Einführung in das Thema und bietet dann 20 Minuten, in denen über die Technologie und die Einsatzmöglichkeiten diskutiert werden kann. Zur Vorbereitung auf die Diskussion wurde ein Screencast (https://www.b-tu.de/media/video/Der-Vorteil-von-Assistenzsystemen-bei-der-Vermittlung-standardisierter-Prozesse-Projektsteckbriefassistent/1d56b530de07aba650eaaaca486b8411) erstellt, der die Funktionen des Assistenzsystems vorstellt.

Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW)
Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

Ich bin ausgebildeter Mediengestalter für Bild und Ton, habe ein Lehramtsstudium für Deutsch und Philosophie abgeschlossen und entwickle darüber hinaus Computerspiele. Ich habe als Lehrer an sächsischen Schulen gearbeitet und bin derzeit als Projektmitarbeiter beim Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der BTU Cottbus-Senftenberg tätig, um dort innovative Lernwerkzeuge für die Weiterbildung zu entwickeln.

Ich interessiere mich für Erzählungen aller Art, weil sie menschliches Verhalten zugänglicher machen, indem sie persönliche Veränderungen sowie alltägliche Sprache und Phänomene betonen. In diesem Zusammenhang bringe ich über meine Arbeit und Forschung Bildungswissenschaften, Narratologie, Philosophie und Computerspielwissenschaften zusammen.

Ich lerne und forsche größtenteils öffentlich. Aus diesem Grund finden sich auf meiner Webseite (https://henry.herkula.info/zusammenfassung) weitere Informationen und Videos über meine Arbeiten und Überzeugungen. Vernetzen Sie sich gern mit mir: https://www.linkedin.com/in/henryherkula/