Aaron Korn
  • Grenzwanderung – Stay-at-Home Fathers als Blick an die Grenze und Erfindung des Möglichen
Alexander Brand
  • Hund, Katze und Co. - Eine audiovisuelle dekonstruktive Analyse illokationärer Praktiken auf Youtube
Alexandra Zwosta

Seit 2017: Bachelorstudium der Soziologie und Linguistik an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth.

  • Die Autonomie der Alten – Auszug aus einem Forschungsprojekt zu ,Seniorengenossenschaften‘
Anna Paula de Moraes Bennech
  • Communitarianism: an analysis of local self-organization in context of weak statehood
Annelen Fritz

Warum ich mich mit dem Phänomen "geistige Behinderung" beschäftige

Anfang diesen Jahres diskutierte der Deutsche Bundestag über die Frage, ob der nichtinvasive Pränataltest zur Feststellung einer Trisomie 21 in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen werden soll - mit diesem können schwangere Menschen ihren Embryo auf das „Down Syndrom“ testen lassen. Dass es hier nicht allein um krankenkassenbezogene Gelderverteilung geht, sondern komplexe ethische Fragen tangiert werden „sieht ein Blinder mit dem Krückstock“.
Durch die rasante (bio-)technologische Entwicklung, deren Beginne bereits jetzt in der Diskussion um die Verwendung der CRISPR/Cas9 „Genschere“ angedeutet sind, werden wir als Gesellschaft zukünftig verstärkt vor komplexe, bioethische Entscheidungen gestellt sein, in denen nicht weniger zur Verhandlung steht als die Frage, was in unserer gegenwärtigen Gesellschaft als wertvolles, lebenswertes Leben erachtet wird.
Ich möchte mit meiner Forschung zur Konstruktion „geistiger Behinderung“ mit dazu beitragen, dass in dieser Debatte nicht nur humanmedizinische oder naturwissenschaftliche Argumente ihren Platz finden.
Wenn das Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik „geistige Behinderung“ als das „größte ungelöste Problem der medizinischen Genetik“ versteht, muss die Soziologie nachvollziehbar machen, dass als von der Normalität abweichend konstruierte Kategorien wie „geistige Behinderung“ keine objektiven medizinischen Pathologien, sondern gesellschaftlich hervorgebracht und damit kontingent sind.
Dazu brauchen wir Wissen darüber, wie unsere Vorstellungen von Normalität und unsere Zuschreibung von Wertigkeit zu bestimmten Merkmalsausprägungen funktioniert. Ich möchte verstehen, wie es dazu kommt, dass bestimmte Merkmalskombinationen als „behindert“ kategorisiert werden, während andere von der „Durschnittssnorm“ abweichende Merkmale für solche Konstruktionen nicht relevant gemacht werden. Nur wenn wir verstehen, auf welchen Prämissen unsere Konstruktionen gründen, können wir uns so komplexen bioethischen Fragen stellen.
Woher kommen unsere Ideen davon, welche (Un-)Fähigkeiten für ein gelingendes Leben wichtig sind? Wie werden diese Grenzziehungen zwischen Norm und Abnorm argumentativ aufrechterhalten? Solche sich durch soziologische Forschungen ergebende Fragen sagen uns viel über die Denkmuster, Machtstrukturen oder Wissensgenerierung der Gesamtgesellschaft. Damit ist die Betrachtung des komplexen Phänomens Behinderung über die Beantwortung bioethischer Fragen hinaus? für die Soziologie höchst interessant - und doch konnte sich noch keine dezidierte „Soziologie der Behinderung“ etablieren.
Aus der Gruppe der Menschen, die „mit einer Behinderung“ leben, hat sich die Forschungsrichtung der Disability Studies gebildet, die sich dem Komplex „Behinderung“ interdisziplinär aus dekonstruktiven Perspektiven annehmen, deren Forschungscommunity bis auf das Wirken einzelner Autorinnen im deutschsprachigen Raum jedoch noch im Aufbau ist. Gerne möchte ich den soziologischen Strang dieser Bewegung stärken.
Ich interessiere mich dabei vor allem für die Konstruktion von „geistiger Behinderung“. Die Denkfigur des sozialen Modells von Behinderung, dass nicht der Mensch im Rollstuhl, sondern die Treppe im Komplex „Behinderung“ das Problem darstellt, ist einfach nachzuvollziehen. Wie schafft es Wissenschaft, diese Denkfigur zu vollziehen, wenn im Komplex „geistige Behinderung“ Kernwerte wie Intelligenz und kognitive Leistungsfähigkeit die metaphorische Treppe darstellen?

  • Aktualisierung der Kategorie 'Geistige Behinderung' im Feld der Leichten Sprache
Ann-Kristin Kühnen und Franziska Wiest

Franziska Wiest, B.A. in Internationalen Beziehungen und derzeit im Master der Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Meine Forschungsschwerpunkte: Rassismuskritik, postkoloniale Theorie und Museen sowie Geschlechterverhältnisse und reproduktive Rechte. Aktuell als wissenschaftliche Hilfskraft im Forschungsprojekt: "Neue Kultur des Helfens oder Schattenökonomie? Engagement und Freiwilligenarbeit im Strukturwandel des Wohlfahrtsstaats".

  • MachtKörperGesellschaft?
Benjamin Henry Petersen

Studierender der Soziologie (M.A.) an der Universität Kassel.
Schwerpunkte: Digitalisierung, Sozialisation, Arbeit

  • Digital Habit(us) 1.0. Plattformunternehmen im Bildungssektor.
Carla Scheytt

Ich studiere im Master Sozialwissenschaft mit einem Schwerpunkt auf empirische Methoden an der Ruhr-Universtität Bochum. Meine Forschungsinteressen liegen im Bereich der qualitativen Methoden und in der sozialen Bewegungsforschung. Die Bewegungsforschung ist (wie ihr Forschungsfeld) dynamisch, interdisziplinär und international. In meiner Masterarbeit beschäftige ich mich mit der Bedeutung von Solidarität für Aktivist*innen in der radikalen Linken.

  • Grenzenlos Solidarisch? Der Begriff der Solidarität in der radikalen Linken.
Carolin Schiller

MA Internationale Studien/ Friedens- und Konfliktforschung, Uni Frankfurt
vorher: 2-Fach BA Soziologie/ Kultur- und Sozialanthropologie, Uni Münster

  • CrImmigration Gesetze in der BRD - ein Sicherheitsdispositiv?
Carsten Ohlrogge

Mein Name ist Carsten und ich studiere einen Master in Soziologie und einen zweiten Master in Wissenschaftsphilosophie an der Universität Münster. Mich bewegen Fragen nach der Möglichkeit einer kritischen und reflektierten Haltung in einer Gesellschaft, die im Moment dabei ist, sich an einigen Stellen zu radikalisieren, zu spalten, sich vielerorts nicht zu solidarisieren, es aber zugleich mit riesigen Herausforderungen zu tun hat. Ich bin fest davon überzeugt, dass Wissenschaft einer der Orte ist, an dem zunächst in Ruhe darüber nachgedacht und geforscht werden kann, wie sich die Dinge gerade verhalten. Ich möchte erprobte Wege hierzu kennenlernen und aus meinen beiden Disziplinen heraus meinen Beitrag zu einem Verständnis der gegenwärtigen Lage leisten. Wer das Privileg hat, einige Jahre seines Lebens zu studieren und dabei zu Erkenntnissen zu kommen, sollte in meinen Augen etwas zurückgeben. Mit meinem Tagungsvortrag möchte ich ein paar Anregungen stiften, wie ein kritisches Denken in der Soziologie entwickelt werden kann, über das man dann mit anderen Menschen - auch außerhalb des wissenschaftlichen Diskurses - ins Gespräch kommen kann.

  • Leben im Bruch. Über soziologische Kritik als Grenzarbeit
Christian Hinrichs
  • Die 'Kurdenkrawalle' 1993/1994 und der Erinnerungskonflikt um Halim Dener: Eine wissenssoziologische Diskursanalyse.
Clara Arnold

Clara Arnold, 26, hat in Bonn und Bielefeld Politikwissenschaften, Soziologie und Gender Studies studiert und schreibt aktuell ihre Masterarbeit zur Rolle der französischen Phänomenologie Merleau-Pontys.

  • Grenzenlose Soziologie?
Deleted User
  • ..
Dennis Kröger

Ich bin Teil des Orga-Teams und stehe deswegen bei vielen Einträgen des Programms als "Vortragender" dran. Lasst euch dadurch nicht verwirren ;)

  • Pause
  • Mittagspause in der Mensa
  • Pause
  • Mittagspause in der Cafeteria
  • Grußworte der Vorsitzenden der DGS: Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink
  • Begrüßung durch die Dekanin: Prof. Dr. Katja Sabisch
  • Anmeldung im Foyer
  • Diskussion mit Martin Brambach zu Grenzübergängen
  • Pause
  • Kaffeepause
  • Verabschiedung
  • Sektempfang
  • Begrüßung der Teilnehmer*innen durch das Orga-Team
  • Pause
  • Kaffeepause
Diana Schieck

Ich habe Soziologie an der Friedrich-Schiller Universität Jena und Psychologie an der International Psychoanalytic University Berlin studiert und versuche mir durch diese Studienkombination einen Blick zwischen den Wechselwirkungen von Gesellschaft und Indiviuum zu verschaffen. Meine Masterarbeit zu der gesellschaftlichen Bedeutung von Prokrastination hat den Anspruch eben jene Mechanismen zu beleuchten.

  • Prokrastination. Subjektivierung. Affekt. Prokrastination aus individueller und gesellschaftlicher Perspektive vor dem Hintergrund der Subjektivierung von Arbeit
Emre Ünal

Ich bin ein lebender Organismus und bin raum-zeitlich fixiert, zugleich aber auch mobil, in körperlicher, wie auch geistiger Hinsicht. Sicher manchmal mehr und manchmal weniger, aber immer gleichermaßen am und im Leben, solange ich raum-zeitlich existiere und der Organismus, den ich als meinen Körper bezeichne, noch atmet.

  • Diltheys Begründung der Geisteswissenschaften auf einer Philosophie des Lebens
  • Führung im Museum unter Tage (keine Plätze mehr frei)
Fabian Beer

Studierte Soziologie und Philosophie im Bachelor an der LMU München und nun Soziologie im Master an der Goethe-Universität Frankfurt mit Schwerpunkten in Wissenschaftssoziologie und Erkenntnistheorie. Versucht zur Zeit eine Position ausfindig zu machen, die weder Szientismus, noch krudem Relativismus das Wort redet, um somit mehr über die Bedeutsamkeit und auch Ohnmacht moderner Wissenschaft zu erfahren.

  • »Grenze« als Grundbegriff der Soziologie?
Femke Opper

Krankheit, Gesundheit und Behinderung - Zwischen diesen Eckpfeilern bewegen sich meine Forschungen. Manchmal geht es dabei auch um Dinge wie Geschlecht oder Klasse. Manchmal wird es historisch, momentan ist es eher gegenwärtig. Als Kulturwissenschaftlerin arbeite ich dabei gerne jenseits von Disziplinen mit ihrem Kanon an Theorie und Methode. Das Erschaffen von neuen Perspektiven und das Verknüpfen von unterschiedlichen Theorien ist mein Weg um Antworten zu finden. Ich hoffe, eines Tages mal sagen zu können welche gesellschaftlichen Prozesse Gesundheit entstehen lassen, welchem Schönheitsbild körperbehinderte Frauen folgen oder warum ein "healthy bodied passing" häufig einen Kampf um Anerkennung mit sich bringt.

  • Alfred Schütz und das Problem der Verrücktheit
Franziska Wiest
  • MachtKörperGesellschaft?
Isabel Doering

Ich studiere den Masterstudiengang 'Organisation, Governance, Bildung' an der Technischen Universität Braunschweig, nachdem ich Anfang des Jahres mein Bachelorstudium der 'Integrierten Sozialwissenschaften' an selbiger abgeschlossen habe. Neben dem Studium habe ich mich sehr lange ehrenamtlich bei einer international tätigen Studierendenorganisation engagiert. Meine dortigen Erfahrungen haben den Anstoß für den hier eingereichten Beitrag geliefert, welcher auf meiner Bachelorarbeit basiert.

  • Ehrenamtliches Engagement von Studierenden. Motive und Auswirkungen im Kontext einer individualisierten Gesellschaft
Jan-Hendrik Kötting
  • Hund, Katze und Co. - Eine audiovisuelle dekonstruktive Analyse illokationärer Praktiken auf Youtube
Jessika Dirks

Studentin im Master Soziologie & Sozialforschung an der Universität Bremen

  • Geschlechterdarstellungen in Kinderbüchern
Johanna Fleischer

Die diplomierte Modedesignerin studiert seit 2011 Soziologie. Zunächst fokussierte sie sich dabei auf die Soziologie der Mode, indem sie ihre Fähigkeiten im Design zur Grundlage der Forschung machte. In Ihrer Bachelorarbeit schrieb sie über den Herrenanzug als Institution der Moderne. In ihrem Masterstudium spezialisierte sie sich auf die Soziologie der Städte und Räume. Durch ihre Ausbildung als Designerin, ist sie sehr daran interessiert, den Erkenntnisgewinn nicht nur durch die gängigen wissenschaftlichen Methoden zu generieren, sondern die Erhebungsmethoden durch Methoden der gestalterischen Disziplinen zu ergänzen. So lassen sich einerseits erfrischende Perspektiven auf die Forschungsgegenstände produzieren und es ergeben sich andererseits auch neue Chancen des Wissenstransfers.

  • Wie kommt die Vielfalt in die Stadt?
Jonas Aljoscha Weik

Ich studiere den Master Soziologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. In Mainz habe ich bereits bis 2019 im Doppelstudium Soziologie und Politikwissenschaft studiert. Aus dem Forschungsprojekt für meine Bachelorarbeit in Soziologie ist der Vortrag „Anomische Einstellungen im sozialen Kontext“ entstanden.

Meine weiteren sozialwissenschaftlichen Interessen liegen in den Bereichen Sozialstrukturanalyse, sozialräumliche Kontexte, quantitative Methoden, Sozialpolitik, sowie soziologischer und politischer Theorie.

Kontakt: jonas.weik [ at ] posteo [ . ] de

  • Anomische Einstellungen im sozialen Kontext – Sozialräumliche und sozio–ökonomische Ursachen sozialer Desintegration
Jonas Balzer
  • Grenzkrisen zwischen Öffentlichkeit und Privatheit. Zur Genese und Krise der bürgerlichen Gesellschaft bei Reinhart Koselleck und Jürgen Habermas
Jonas Seidel

Durch eine langjährige Werkstudententätigkeit bei einem Forschungsinstitut in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft beschäftige ich mich – neben der gesundheitswissenschaftlichen Ausrichtung des Master-Sozialwissenschaft – auch seit längerer Zeit mit wissenschaftlichen Themen im Bereich Pflege. Durch ein Forschungsprojekt, in dem tagespflegerische Versorgungsstrukturen arbeitgeber- und arbeitnehmerfreundlicher gestaltet werden sollen, kam ich erstmals mit der Vereinbarkeitsthematik in Berührung. Die Arbeitgeberperspektive ist vor allem deswegen so spannend, weil empirische Befunde eine geradezu widersprüchliche Situation andeuten: Bei vielen Arbeitgebern erfährt das Thema eine zunehmende Relevanz, dennoch zeigt eine Mehrheit gegenwärtig noch kein Engagement für eine gelingende Vereinbarkeit.
Nach meiner Masterarbeit geht für mich die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema im Rahmen der Promotion weiter. Unabhängig davon, welchen Teilaspekt der bislang wenig erforschten Arbeitgeberperspektive auf die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege/Familie zukünftige Forschungsvorhaben auch einnehmen, nützt jede weitere wissenschaftliche Erkenntnis nicht nur den Arbeitgebern, sondern ebenfalls den Vereinbarerinnen und letzten Endes auch der Personengruppe, die im Diskurs häufig vernachlässigt wird – den Menschen mit Unterstützungs- und Pflegebedarf.

  • Vereinbarkeit von Beruf und Pflege/Familie – (k)ein Thema für Arbeitgeber?
Jonas Volle

Hat in Erfurt Staatswissenschaften studiert und macht aktuell seinen Soziologie Master in Bonn.

  • Grenzenlose Soziologie?
Kira Rudolph
  • Antisemitismus in feministischen Kontexten
Lena Spickermann

Oft gilt auch in heutigen medialen und wissenschaftlichen Rezeptionen männliche (Erwerbs-)Migration als die Referenzfolie vor deren Maßgabe alle Migrationsbewegungen gefasst und bewertet werden. Da ich einen Beitrag an der Beseitigung dieses blinden Flecks leisten wollte, habe ich mich den Spezifika der Erwerbsmigration von Frauen, insbesondere der sogenannten Care Migration gewidmet. Ein Feld, was von neuen Formen globaler Ungleichheiten durchzogen ist und sich an der Schnittstelle von Migrations- und Geschlechterforschung befindet.

  • Polnische Perlen vs. Agentinnen des Wandels. Geschlecht in Bewegung!?
Leonard Mach
  • Fachschaften als studentische Gewerkschaften: Ist studentische Partizipation überhaupt noch wichtig?
Lisa Dürr
  • "Wir sind kein Start-Up Unternehmen" – Polizei ohne Wandel?
Lucas Schucht
  • ‚Brasilien über alles, Gott über Allen‘
Maja Urbanczyk
  • Remind me
Margit Fauser
  • Keynote: Vor der Grenze ist nach der Grenze. Territoriale und symbolische Grenzziehungen als Bausteine einer Soziologie der Grenze
Marian Nestroy
  • Totality revisited - Zur Aktualität eines klassischen Konzepts
Maria Stadler
  • Wissensunterschiede im Stadtquartier zwischen Bewohnerschaft, Verwaltung und Quartiersmanagement
Matheus Jones Zago
  • Communitarianism: an analysis of local self-organization in context of weak statehood
Max Barnewitz

Max Barnewitz studierte an der Universität Passau Staats- und an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Politikwissenschaften. Zurzeit studiert er Sozialwissenschaften im Master an der Universität Augsburg und ist seit 2017 in der schulischen wie außerschulischen politischen Bildung (u.a. für das Netzwerk Politische Bildung Bayern) tätig. Dort beschäftigt er sich vor allem mit Fragestellungen des demokratischen Entscheidens.

  • Die Neuvermessung des politischen Koordinatensystems
Moritz Butt
  • Betriebliche Mitbestimmung in der digitalisierten Arbeitswelt
Nate Breznau
  • Keynote: Brauchen wir Open Science in der Soziologie? (Do We Need Open Science in Sociology?)
Nico Steinmann

Steinmann, Nico, B.A. ist wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Soziologie der Technischen Universität Dortmund. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in qualitativen Methoden und der Szeneforschung.

  • „Visual Kei steht dafür, dass man alles darf“ - Geschlechtermuster im Spannungsfeld zwischen Szene–Innen und –Außen
Niklas Strüver

"Wann wurde nochmal dieses Produkt eingeführt?", solche Fragen werden kaum noch in Unterhaltungen am Küchentisch diskutiert, sondern schnell per Smartphone geklärt. So sind Technologien, die Kommunikation beeinflussen, für mich schon immer ein großer Interessenpunkt gewesen. Daher versuche ich, Technologien als relevante Entitäten in sozialer Interaktion zu betrachten und beide Seiten der Mensch-Technik-Interaktion darzustellen. Von diesem Ausgangspunkt lässt sich eine Vielzahl von Friktionen im Alltag erkennen, die durch das vermehrt flächendeckende Vorhandensein von bspw. SmartDevices immer relevanter für soziologische Betrachtung werden.

Aufgrund dieser verstärkten Verbreitung intelligenter Geräte beschäftige ich mich mit dem Gebrauch von intelligenten Sprachassistenten in unterschiedlichsten Kontexten. Hier versuche ich zu beleuchten, wie sie einerseits in Interaktion eingebunden werden und diese auch verändern können. Andererseits möchte ich versuchen, die Black Box der Technik zu öffnen und zu hinterfragen, welche Parameter der Technik für die Hersteller wichtig sind und wie sich die konkrete Umsetzung in der Technik im Sozialen auswirkt. Ich denke, die sozial relevanten Aktivitäten der Technik verdienen mehr Beachtung in der Forschungslandschaft und zu ihrer Analyse ist inter- und transdisziplinäre Forschung und Entwicklung von größter Bedeutung.

  • Alexa, Bedrohung der Lebenswelt?
Pamina Noack

Pamina Noack studierte Soziologie und Survey Statistik in Bamberg. Inhaltlich interessiert sie sich insbesondere für Migrationssoziologie und Diskriminierung. Methodisch liegen ihre Interessen im Bereich des Data Minings sowie Natural Language Processing und der Anwendung dieser Methoden in R. Ab Oktober 2020 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Düsseldorf.

  • Messung subtiler Diskriminierung - Ein Data Mining Ansatz zur Klassifikation von Textdaten
Pao Nowodworski

Die Stärken der Soziologie - und der Sozialwissenschaften allgemein - sehe ich darin, dass menschliches Handeln zunächst versucht wird, verstanden zu werden. Als verstehender Soziologe bin ich besonders daran interessiert, fremde Lebenswelten ethnographisch zu erkunden, um den gemeinten Sinn der in ihr lebenden Akteure zu rekonstruieren. Neben der wissenschaftlichen Erkenntnis, die hierdurch gewonnen werden kann, sehe ich auch den Abbau von Vorurteilen als bedeutungsvolle Folge soziologischer Arbeit.

  • Zwischen teilnehmender Beobachtung und beobachtender Teilnahme in einer lebensweltanalytischen Ethnographie zum Skateboarding
Philipp P. Jakobs
  • Die Begegnung mit dem Fremden als religiöse Ressource. Dialog als institutionalisierte Außeralltäglichkeit.
Rabea Krollmann

Krollmann, Rabea B.A. ist wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Soziologie der Technischen Universität Dortmund. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen vor allem in den qualitativen Methode, Szene-und Geschlechterforschung.

  • „Visual Kei steht dafür, dass man alles darf“ - Geschlechtermuster im Spannungsfeld zwischen Szene–Innen und –Außen
Rebecca Bügener
  • Car-Tuning & Gender
Ricarda Schäfer

Studentin im Master Soziologie & Sozialforschung an der Universität Bremen

  • Das Sprechen über (Un)Möglichkeiten
Sandrine Gukelberger
  • Keynote: Recht auf Stadt im globalen Süden
Sebastian Gerhartz
  • Methodenberatung des Methodenzentrums der Ruhr-Universität
Sebastian Jeworutzki
  • Methodenberatung des Methodenzentrums der Ruhr-Universität
Silvia Wiegel

2014-2018: Bachelorstudium der Soziologie und Erziehungswissenschaften an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth (Abschlussarbeit über "Motive zum ehrenamtlichen Engagement im Vorstand einer ,Seniorengenossenschaft' ")

2016-2018: Zusatzstudium der Didaktik des Deutschen als Zweitsprache an der Literaturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth

seit 2018: Masterstudium der Soziologie an der Kulturwissenschaftilchen Fakultät der Universität Bayreuth

  • Die Autonomie der Alten – Auszug aus einem Forschungsprojekt zu ,Seniorengenossenschaften‘
Sören Petermann
  • Keynote: Segregationstendenzen und sozialen Folgen im Ruhrgebiet
Stefan Hirschauer
  • Keynote: Humandifferenzierung
Tabea Naujoks
  • Die Auswirkung von flexiblen Arbeitszeiten auf die Aufteilung der unbezahlten Arbeit in Paarbeziehungen
Tanja Preböck
  • Prävalenz weiblicher Genitalbeschneidung (FGC) in Ägypten - Mutter- und Tochtergeneration
Teresa Kampfmann

Nach meinem Bachelorabschluss in Soziologie und Politikwissenschaft studiere ich seit 2017 den Masterstudiengang Stadt- und Regionalentwicklung an der Uni Bremen. Mein Interesse an der Verflechtung rechter Politik mit scheinbar weit entfernten Politik- und Themenfeldern hat auch nach meiner Bachelorarbeit zu Femonationalismus in der AfD nicht nachgelassen: In meiner Masterarbeit, die ich gerade schreibe, beschäftige ich mich mit rechten Argumentationsmuster in der lokalen Berichterstattung zur Rekonstruktion der Garnisonkirche in Potsdam, was auch zentraler Gegenstand meines Vortrags ist.

  • Architektonische Rekonstruktionen als Medium der Rechten
Verona

Ich bin Teil des Orga-Teams und werde euch u.a. am Freitag zum Brinkhoff's in die Bochumer Innenstadt (Bermuda3eck) führen.

  • Brinkhoff's
Yvonne Kohlbrunn
  • Methodenberatung des Methodenzentrums der Ruhr-Universität